Taugen Personensuchmaschinen, um nicht betrogen zu werden?
Kriminaloberkommissarin Heidi Weil hat gemäß der Berichterstattung in ZDNet.de und WinFuture.de empfohlen, sich vor allem durch Recherchen bei Personensuchmaschinen vor eBay-Betrügern zu schützen.
Da fehlt es der Dame meines Erachtens an Erfahrung: Die meisten Betrüger bei eBay verwenden nämlich falsche Namen oder verkaufen über die übernommenen Accounts eigentlich seriöser Verkäufer.
Immerhin kann man über Suchmaschinen einiges über die Kriminaloberkommissarin Heidi Weil erfahren: Sie ist gemäß ihrem Profil bei XING stellvertretende Ermittlungsgruppenleiterin beim Polizeipräsidium Frankfurt und hat ihr Studium an der Fachhochschule für Polizei als Diplom-Verwaltungswirtin abgeschlossen. Sie wohnt in Niederselters, Adresse und Telefonnummer kann man hier erfahren. Sie ist verheiratet und 41 Jahre alt, das zumindest kann man hieraus schließen: Sie ist eine geborene Wallrabe.
Mein Fazit: Suchmaschinen taugen nicht für Recherchen über potenzielle Betrüger. Übrigens gibt es zu meinem Namen rund 83.000 Treffer bei Google - viel Spaß beim Lesen ;-) Wenn die jemand alle checken möchte, ehe er über eBay etwas bei mir kauft, hat er viel zu tun.
Noch eine Information über mich, die sonst wohl nur Heidi Weil zugänglich wäre: Seit ich wortfilter.de betreibe, gab es über ein Dutzend strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen mich, kein einziges davon führte zu einer Verurteilung. Wer meine Berichterstattung nicht mag, erstattet eben gerne mal Strafanzeige gegen mich - das kostet ja nichts. Naja, es kostet schon etwas: Meine Anwaltskosten bekomme ich im Regelfall nicht ersetzt - außer bei der letzten ergebnislosen Strafanzeige von RA Andreas Gerstel, da musste der Steuerzahler für die Kosten aufkommen.
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