Archiv des Autors: Ronny Marx

Über Ronny Marx

Ronny Marx ist seit 10 Jahren im E-Commerce und Online-Marketing zu Hause und betreibt eine Amazon-Agentur in Hamburg. Nach seinem Studium zum Kommunikationsdesigner hat er einige Jahre als Art-Director für ein mittelständisches Handelsunternehmen gearbeitet. Mit dem Standortwechsel nach Hamburg wechselte Ronny in die Consulting-Branche und berät bis heute internationale Großkonzerne in Sachen SEO-Strategie und UX-Optimierung. 2015 baute er ShopDoc mit auf - einem der ersten Amazon-Tools im deutschsprachigen Raum. 2016 fand er den Weg zurück nach Hamburg und baute als Intrapreneur das Startup „intomarkets“ in der Holding „SEVEN PRINCIPLES“ auf und betreut heute mit seinem Team internationale Marken, mittlere und große Händler in Sachen Produkt-Launch, Amazon SEO und Amazon Marketing Services.

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Ronny Marx | Intrapreneur Intomarkets & Veranstalter Merchantday

Wer bin ich?

Ich bin (noch) 34 Jahre alt, Vater einer kleinen Tochter und ein echter Marketing-Freak. Seit ungefähr 4 Jahren lebe ich in der schönen Hansestadt Hamburg, nachdem ich von der Ostseeküste in die Metropole gezogen bin.

Ich habe Kommunikationsdesign studiert und komme eigentlich aus dem Kreativ-Bereich – also so richtig mit Zeichnen und Gestalten. Während des Studiums habe ich schon viel als Freelancer gearbeitet und vor allem Corporate-Designs für kleine Startups entwickelt.

Über den Bereich Websites und Screendesign bin ich dann praktisch in die Welt des Online-Marketings „reingerutscht“ – das war jetzt vor ca. 7 bis 8 Jahren. Da ich damals als Art Director auch für den Erfolg eines Onlineshops verantwortlich war, habe ich mich zwangsläufig mit Themen für Facebook-Marketing und Suchmaschinenoptimierung auseinandergesetzt.

Als freiberuflicher Texter habe ich mir das „professionelle“ Texten selbstbeigebracht und so meine Sinne für SEO und Co. geschärft. Viel Arbeit, wenig Verdienst aber eine Menge Wissen konnte ich mir in der Zeit aufbauen, von dem ich heute wirklich profitiere.

Was mache ich?

Ich bin Gründer von intomarkets, einer Amazon Agentur in Hamburg. Ich leite hier ein kleines Team von 5 Mitarbeitern und helfe Händler sich auf Amazon besser zu platzieren. Wir haben uns mittlerweile auf Vendoren spezialisiert und arbeiten für wirklich große Brands auf internationaler Ebene. AMS, Amazon SEO und Conversion-Optimierung sind dabei die wichtigsten und häufigsten Tätigkeiten.

Zudem bin ich oft auf Konferenzen und Kongressen als Speaker unterwegs: SEO-Day, OMKB, Plentymarkets Kongress, E-Commerce-BBQ und meiner eigenen Konferenz merchantday. Zudem bin ich immer wieder in Workshops zu meinem Lieblingsthema „Amazon SEO“ unterwegs. Hier habe ich auch ein Buch (Amazon SEO Code) geschrieben, dass mittlerweile in diesem Bereich eines der erfolgreichsten Bücher zählt.

„Nebenbei“ bin ich auch noch Senior Consultant bei SEVEN PRINCIPLES und berate hier Großkonzerne hinsichtlich UI und Usability sowie Suchmaschinenoptimierung. Zu meinen Kunden und Projekten zählen hier Lufthansa Technik, Volkswagen Financial Services und Henkel.

Wo findet ihr mich im Netz?

In folgenden sozialen Netzwerken:

Was mache ich sonst noch so?

Viel Freizeit bleibt mir eigentlich nicht, aber wenn, dann betätige ich mich gern sportlich: Krafttraining, Tennis, Schwimmen, Inlineskating oder Golf – Hauptsache Bewegung 😉

Wo könnt ihr mich live sehen?

Ich veröffentliche auf meinem XING-Profil immer, wo ich demnächst wieder auf der Bühne stehe. Zwei Veranstaltungen sind dabei eigentlich immer fest eingeplant: SEO-Day in Köln und OMKB in Bielefeld.

Ansonsten findet man mich auch einmal im Jahr auf meiner eigenen E-Commerce-Konferenz “merchantday” in Hannover, die ich zusammen mit der casusbene GmbH veranstalte. Wer mich nett fragt, bekommt auch einen Gutschein-Code – versprochen! 🙂

Hier ein paar Eindrücke, was ihr auf der Konferenz erwarten dürft:

Wo bin ich Experte?

[button] Amazon SEO[/button] [button] Amazon Vendor Betreuung[/button]  [button color=”teal”] UX Optimierung[/button]  [button color=”purple”] SEO Strategie[/button]  [button color=”green”] Produkt-Launch[/button]  [button color=”red”] Amazon Marketing Services[/button]

Heidi Kneller-Gronen als Speakerin auf dem merchantday – Die Marktplatz-Konferenz

Immer wieder ein Thema: Markenrechtsprobleme auf Amazon. Wir haben Heidi Kneller-Gronen, Rechtsanwältin für Markenrecht, nach dem häufigsten Fehler von Private-Label-Händlern gefragt:

“Der häufigste Fehler ist, davon auszugehen, dass auf dem Produkt keine Rechte liegen, da man entweder denkt, dass das ein Pfennigartikel ist oder dass das Produkt doch ohnehin jeder verkauft.”

Noch mehr Insights und wertvolle Tipps, was alles beim Markenrecht schief gehen kann und worauf man dringend als Händler achten sollte bekommt ihr von Heidi auf dem MerchantDay live in #Hannover am 09.06.2017.

Das Interview: Hallo Heidi, magst du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Heidi Kneller-Gronen. Ich bin Rechtsanwältin und Inhaberin der Kanzlei IP Kneller, die ich 2007 gegründet habe. Von Anfang an war diese auf den Bereich des geistigen Eigentums spezialisiert, d.h. in erster Linie auf das Markenrecht. Daneben war ich noch etliche Jahre als Geschäftsführerin für einen Wirtschaftsverband tätig und hier für große namhafte Speichermedienhersteller auch als Lobbyistin in Berlin und Brüssel aktiv.

Wie geht man besten vor, wenn man feststellt, dass ein anderer Händler meine geschützte Wort-/Bildmarke verwendet?

Seinen Anwalt kontaktieren – oder am besten mich. Aber im Ernst: Man kann bei Amazon und eBay als Betroffener selbst sein Glück versuchen und denjenigen melden, der die Marke verwendet. Das funktioniert in eindeutigen Fällen recht gut. Manchmal führt es zu weiterer Korrespondenz mit den Plattformen. Hier ist es bereits hilfreich, wenn der juristische Beistand eingreift und die eigentlichen Verletzungen konkret benennt, denn oft ergeben sich kleine, aber feine Unterschiede hinsichtlich der unberechtigten Nutzungsarten.

In den meisten Fällen hilft leider aber nur noch der juristische Weg. Der kann sich vielfältig gestalten: Von einer einstweiligen Verfügung bis hin zur Inanspruchnahme von ausländischen Anwälten ist hier alles möglich bzw. je nach Fallgestaltung nötig.

Was sind deiner Meinung nach die häufigsten Fehler in Bezug auf Patente und Geschmacksmuster?

Der häufigste Fehler ist, davon auszugehen, dass auf dem Produkt keine Rechte liegen, da man entweder denkt, dass das ein Pfennigartikel ist oder dass das Produkt doch ohnehin jeder verkauft. Und dann stellt man erst durch eine Abmahnung bzw. Klage fest, dass auch ein Strohhalm durch Patentrechte geschützt sein kann, wie es einem Mandanten von mir schon passiert ist, oder dass das Produkt, das doch jeder andere auch verkauft, eben eine Nachahmung vom Original ist.

Bei welchen Produkten sollte ich beim Import aus China markenrechtlich am meisten aufpassen?

Schwer zu sagen. Gefälscht wird so ziemlich alles. Renner sind vermutlich technische Waren und Haushaltsartikel. Das ist jetzt aber nur mein Gefühl und nicht statistisch valide.

Erleben Heidi live als Speakerin auf der Amazon-Konferenz merchantday am 9. Juni 2017 in Hannover.