HDE-Konsumbarometer: 93,51 Punkte – Q4 bringt keine Rettung
Das HDE-Konsumbarometer fällt im Oktober 2026 auf 93,51 Punkte und liegt drei Punkte unter dem Vorjahr. Anschaffungsneigung, Einkommens- und Konjunkturerwartungen sinken gleichzeitig. Warum das Q4 keine Rettung bringt und Onlinehändler jetzt auf Ergebnis und Liquidität achten sollten.
DHL Kartenzahlung an der Haustür: Service vorerst gestoppt
DHL setzt die Kartenzahlung an der Haustür aus. Grund sind wiederholte technische Probleme mit den Handscannern der Zusteller. Nachnahme, Zollgebühren und Nachentgelt zahlen Empfänger vorerst wieder bar.
Risikomanagement: Ohne welche Geräte steht euer Business still?
Ein defekter Etikettendrucker, ein Einbruch oder eine Durchsuchung durch die Steuerfahndung: Welche Geräte den Betrieb stoppen, zeigt eine Prüfung mit sechs Größen. Ersatz lohnt sich erst, wenn die Wiederbeschaffung länger dauert als die tolerierbare Ausfallzeit.
Shopify Canvas: Shop in 20 Minuten – aber ohne Updates
Shopify Canvas baut den Shop per KI-Chat – laut Shopify in 20 Minuten. Die Hilfeseiten nennen den Preis: keine Theme-Updates, kein Download der Dateien, keine Drittanbieter-Themes.
Umsatz im Onlinehandel: +3,5 % real, Einzelhandel -0,4 %
Der Umsatz im Onlinehandel stieg im August 2026 laut Destatis real um 3,5 Prozent zum Vorjahresmonat. Der Einzelhandel insgesamt verlor real 0,4 Prozent. Die Zahlen, die Preisentwicklung und die methodischen Grenzen im Überblick.
KI-Prompts: 10 Tricks gegen „Shit in, Shit out“ für Händler
Viele Onlinehändler füttern die KI mit einem Halbsatz und bekommen Mist zurück. Zehn einfache Tricks für bessere KI-Prompts ändern das – vom Datum im Prompt bis zum eingebauten Widerspruch. Inklusive Vorlage zum Kopieren.
48h Gewährleistungslabel: Volles Risiko für Onlinehändler
Seit 48 Stunden gilt die Pflicht zum Gewährleistungslabel. Bis auf Kaufland verschachteln alle großen Plattformen die Anzeige. Die Plattformjuristen halten das für regelkonform – abgemahnt werden aber die Händler.
Wie B2B-Marken mit Amazon erfolgreich ins D2C-Geschäft starten: Rick Heitmann von A-Force im #UdZ Podcast zum Amazon Marketplace
Wie gelingt B2B-Unternehmen der Einstieg ins D2C-Geschäft? Rick Heitmann von A-Force erklärt, warum Amazon dafür nicht nur Vertriebskanal, sondern auch wertvolle Datenquelle und Testfeld sein kann.
Klarna Reparaturservice: 70 % sehen Nutzen, 14 % reparieren
Klarna vermittelt in Großbritannien und Frankreich Kleiderreparaturen aus der Bestellhistorie der App. Laut Studie kennen 70 Prozent der Briten den Spareffekt, 14 Prozent nutzen Reparaturservices von Marken. Der Kundenkontakt nach dem Kauf wandert damit zum Zahlungsanbieter.
Widerrufsbutton Abmahnung: Fälle zeigen, was nicht reicht
Eine weitere Abmahnung zum Widerrufsbutton trifft einen Shop, dessen Button nur zur Widerrufsbelehrung führt. Damit sind drei Fälle mit drei verschiedenen Fehlern dokumentiert. Was § 356a BGB verlangt, welche Fragen offen sind und wie du deinen Shop in zehn Minuten prüfst.
PAYBACK Produkte: 18 Mio. Nutzer, aber Lücken im Checkout
PAYBACK Produkte öffnet Onlinehändlern den Zugang zu 18 Millionen App-Nutzern. Ein Wortfilter-Test zeigt jedoch Lücken im Checkout: Adressdaten, Verbraucherbelehrungen und das Gewährleistungslabel fehlen. Was der Marktplatz kostet und welches Risiko Seller tragen.
Shopify KI-Agenten übernehmen Checkout: 2,7-mal schneller
Shopify lässt browserbasierte KI-Agenten per WebMCP den kompletten Checkout abschließen – laut eigenem Test 2,7-mal schneller als per Browsersteuerung. Händlerregeln bleiben aktiv, doch die deutsche Button-Lösung wirft Fragen auf.
Zahlungspflichtig bestellen: KG kippt 60.000-Euro-Autokauf
Das Kammergericht Berlin erklärt einen Online-Autokauf über 60.000 Euro für unwirksam, weil der finale Button nur „Bestellen“ trug. Damit weicht es von vier Oberlandesgerichten ab und macht den Weg zum BGH frei. Onlinehändler sollten ihre Button-Beschriftung jetzt prüfen.
Garantielabel: Amazon, eBay & EU bekleckern sich nicht mit Ruhm
Morgen greift die EU-Pflicht für Garantie- und Gewährleistungslabel. Amazon und eBay liefern ihre Lösungen erst auf den letzten Drücker, ERP- und Wawi-Anbieter ziehen nur teilweise mit. Onlinehändler tragen das Abmahnrisiko allein.





