Es ist einmal wieder so weit. Das 3. Quartal ist abgelaufen und die Plattformen liefern ihre Zahlen ab. eBay: Das Handelsvolumen stieg um 21% auf 25 Milliarden US$. Die Geschäfte in San Jose liefen gut und besser als vom Vorstand erwartet. Damit zeig sich auch in diesem Quartal, dass die Pandemie sich positiv auf den Onlinehandel und auf eBay auswirkt. Trotzdem bleiben die Zahlen anderer Plattformen abzuwarten um das Ergebnis besser in einen Kontext einordnen zu können.

Die Anzahl aktiver Käufer ist moderat um 5% auf nunmehr 183 Millionen gestiegen. Damit wiederholte sich dieser Anstieg gegenüber dem Vorquartal. Das größte GMV-Wachstum lieferte der Heimat Markt mit einem Plus von 33%. Die Anzahl der verkauften Artikel stieg jedoch insgesamt nur um 12% an, gegenüber dem Q2 wo der Anstieg noch bei 24% lag.

Interessant zu betrachten ist hier auch die Differenzierung des GMV Wachstums. Im B2C Geschäft wuchs das Handelsvolumen um 19%, während es im C2C sogar um 28% zulegte. Im Übrigen nutzen die Händler eBay anzeigen Format sehr exzessiv. Damit setzte eBay im abgelaufenen Quartal 186 Mio. US$ um. Das entspricht einem Wachstum von 77%!

Fazit

Die Zahlen sind solide. Jedoch ist es noch nicht möglich diese in einem Gesamtkontext zu beurteilen. Unterstellt man ein diesjähriges Wachstum des Onlinehandels von 30%, dann würde der Marktplatz der Gesamtentwicklung hinterherlaufen. Warten wir einmal die Amazon Zahlen ab.

Trotzdem profitiert die Plattform deutlich von der Pandemie Situation. Sowohl die Anzahl aktiver Käufer wie auch das GMV legte zu. Beachtenswert ist allerdings, dass die Anzahl der gehandelten Artikel lediglich um 12% gestiegen ist. Am meisten profitierte dieses Quartal aber das C2C Geschäft. Dieses wuchs deutlich besser als bei den Händlern.