Die „Initiative Mittelstand“ wird vom Huber Verlag für Neue Medien GmbH vertrieben. Hier geht es da drum Firmen eine Mitgliedschaft zu verkaufen, damit sie ein Logo zur Werbung benutzen dürfen. Der Vertrieb passiert in meinen Augen aggressiv durch unseriöse Cold Calls:

Das Angebot ist meiner Meinung nach nicht anderes als nutz- und sinnlose Werbung!

Gestern am 13. Mai erreichte mich auf meinem Händi ein Anruf der sogenannten „Initiative Mittelstand“

Recht schnell wurde mir klar, dass es sich hierbei um einen sogenannten und Cold Callhandelte. Hierauf wies ich meinen Gesprächspartner hin.

Cold Calls scheinen im Huber Verlag wohl gängige Praxis zu sein, denn sofort drehte die Höflichkeit und ich bekam von meinem Gesprächspartner, Herrn J. zu hören: “ Ich sei doch ein sehr erfolgloser Mensch“. Ich frage dann noch einmal höflich nach, ob er das denn auch so meine wie er das sagte und fragte ob das zitierfähig sei. Er sagte ja und ich beendete das Gespräch.

Ich war zu dieser Zeit gerade in Köln und saß mit 2 Gründern beim Essen. Diesen erzähle ich das mich eine „Initiative Mittelstand“ angerufen habe.

Sofort stiegen Sie drauf ein: „Ja, die erzählen Dir erst einmal was von kostenlos, und wenn du das dann schriftlich haben möchtest kommt keine Antwort“

Kein Wunder:

Ok, die „Initiative Mittelstand“ scheint dann also wohl nicht anderes zu sein als eine Initiative dem Huber Verlag Geld ist in die Kassen zu spülen. Und das auf eine sehr fragliche Art und Weise.

Schaut man sich einmal die Bilanzen des Huber Verlag für Neue Medien GmbH an, so wird imAbschluss 2013 bereits das Eigenkapital aufgebraucht.

Ich bin wohl auch nicht der Einzige, dem das Geschäftsgebaren des Huber Verlags stört. 29 Leser und der Autor dieses Berichtes scheinen das auch nicht gut zu finden:

Und ich kann das verstehen. Ich bin gestern dann noch einmal angerufen worden, und mir wurde unmissverständlich mitgeteilt, dass man einen Anwalt beauftragen werden, wenn ich schlecht berichten würde. Nicht das mich das beeindruckt hat, aber mal ganz ehrlich:

Cold Calls an sich sind schon nervig und wettbewerbswidrig, dann noch einen Tanz machen, weil sich ein Anrufer beschwert und ihn zu Beschimpfen, Herr J.? Das geht gar nicht.

Wenn der Huber Verlag für Neue Medien GmbH kein anderes Geschäftsmodell hat, liebe Gesellschafter und Geschäftsführer dann lasst das mal mir der Selbständigkeit und geht anständig arbeiten!

Das schlimme ist das eine solche vermeintliche Bauernfängerei, echte Initiativen und Verbände extrem schadet. Die Aussagekraft von seriösen Initiativen und Verbänden werden durch solche, vermeintlich illegalen, Machenschaften beschädigt, weil es schwer ist, die Guten von den Bösen zu unterschieden.

Der Huber Verlag für Neue Medien GmbH mit der „Initiative Mittelstand“ gehören meiner Überzeugung nach zu den Bösen.

Zum Abschluss ein Zitat aus dem von mir verlinken Erfahrungsbericht:

„Konkret geht es darum, dass der Huber Verlag für Neue Medien GmbH dieses (sein einziges wirkliches) Geschäftsmodell nun schon seit sehr sehr vielen Jahren erfolgreich durchsetzen und Unternehmen damit über den Tisch ziehen konnte.“