🚨 Achtung Temu-Händler: Umsatzsteuer wird zum Minenfeld!

Verkaufst du über Temu? Dann solltest du jetzt ganz genau hinschauen – denn was Steuerberater Kai Kröger in seinem aktuellen LinkedIn-Post beschreibt, ist mehr als nur ein kleines technisches Problem. Es ist eine ernsthafte umsatzsteuerliche Herausforderung, die du als Onlinehändler nicht unterschätzen darfst. 😬

🛒 Was ist das Problem?

Temu bietet deinen Kunden variable Preise an – zahlt dir als Händler aber den fest vereinbarten Händlerpreis aus. Klingt erstmal nach einer netten Promo durch die Plattform? Vielleicht. Aber steuerlich ist das ein Pulverfass💥

Denn:

👉 Die Differenz, die Temu dem Kunden „zuzahlt“, ist steuerlich nicht sauber geklärt.
👉 Es ist unklar, ob das als Entgelt von dritter Seite oder als echter Zuschuss zu werten ist.
👉 Die bereitgestellten Rechnungen und Gutschriften sind unübersichtlich, mehrdeutig und in Teilen schlicht nicht korrekt.

🧾 Beispiel aus der Praxis:

  • Der Kunde zahlt 9,99 €
  • Temu „subventioniert“ und du bekommst 11,49 €
  • Aber: Die Rechnung weist 9,99 € als Verkaufspreis aus
  • Die „Zuzahlung“ wird separat dokumentiert – aber wie? Und mit welcher steuerlichen Wirkung?

Was hier passiert, ist in der Praxis brandgefährlich, denn du könntest am Ende:

  • Umsatzsteuer falsch ausweisen 💸
  • oder gar auf Zuzahlungen unbewusst keine Steuer abführen 😱
  • und dadurch ins Visier einer Betriebsprüfung geraten.

🧮 Die Krux mit der Buchhaltung

Das Temu-Abrechnungssystem scheint sich noch im Aufbau zu befinden – mit teils inkonsistenten Dokumentationen und wechselnden Strukturen. Was das bedeutet?

👉 Automatisierte Buchhaltung? Aktuell fast unmöglich.
👉 Wer viele Bestellungen hat, muss händisch prüfen.
👉 Besonders ärgerlich: Die „Service Fees“ sind häufig nicht korrekt zuordenbar.

Das erhöht nicht nur deinen Aufwand, sondern auch dein Risiko – denn wer hier einen Fehler macht, haftet im Zweifel selbst. 🧨

✅ Was solltest du jetzt tun?

🔍 1. Prüfung der Abrechnungen:
Lass jede Gutschrift, Rechnung und Zuzahlung von einem Profi checken.

📤 2. Kommunikation mit deinem Steuerberater:
Du musst deinem Steuerberater klar sagen, wie Temu abrechnet – am besten mit Beispieldokumenten.

🛡️ 3. Rückstellungen & Risikoabsicherung:
Gerade bei unklaren Steuerverhältnissen solltest du finanzielle Puffer einplanen.

💬 4. Austausch mit anderen Händlern:
Teile dein Wissen – und lerne aus den Erfahrungen anderer. Die Temu-Community wächst – auch beim Thema Steuern.

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📣 Fazit: Händler haften – nicht Temu!

Solange Temu keine sauberen, steuerlich einwandfreien Abrechnungen liefert, bist du in der Pflicht. Der Fiskus interessiert sich nicht für Plattformfehler – nur für korrekt abgeführte Umsatzsteuer.

Kai Kröger bringt es auf den Punkt:

„Fehlende Transparenz und unklare Abrechnungsprozesse sind Gift für eine korrekte steuerliche Behandlung. Hier ist höchste Vorsicht geboten.“

🤝 Mein Rat an dich:

Wenn du Temu als Vertriebskanal nutzt, dann nicht ohne engen Draht zum Steuerberater.

💬 Hast du schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann teile sie – denn nur gemeinsam können wir für mehr Klarheit sorgen.

📌 Teilen. Kommentieren. Weitergeben. Denn das betrifft viele – und kann teuer werden.

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