Der Interims-Mann an eBays Spitze ist Scott Schenkel, ein eBay Mensch fast der ersten Stunde. Er kam 2007 zum Marktplatzbetreiber nachdem er zuvor 16 Jahre in verschiedenen Positionen im Finanzmanagement von General Electric unterwegs war.

Kurze Vita

Studium, GE und dann eBay. Die einzelnen Karriere-Stufen lassen sich bei LinkedIn nachlesen:

Seit nunmehr 12 Jahren und 7 Monaten ist Scott bei eBay und in verschiedenen Positionen rum um Finanzen mit verschiedenen Aufgaben betraut. Seit 2008 bekleidet er eine Position als CFO.

In welche Entscheidungen war er in der Vergangenheit involviert?

Wir wissen alle, dass eBay ein sehr ungeschicktes Händchen hat Käufe und Verkäufe zu tätigen und damit zu dealen. Skype Kauf/Verkauf ; eBay Enterprise ; magento ; PayPal ; Flipkart ; Terapeak oder Qoo10 um nur einige zu nennen. Kein Kauf oder Verkauf, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, waren wirklich erfolgreich. eBay steht, sofern es zu der Aufspaltung kommt, wieder da wir im Gründungsjahr. Ohne Alles!

„eBay Enterprise: Für 2,4 Milliarden gekauft, für 925 Millionen US-Dollar verkauft“, so Jochen G. Fuchs, t3n.de im Jahr 2015.

In fast alle Entscheidungen war Schenkel involviert. Ist das nun gut oder schlecht? Mit dem Skype Kauf im Jahre 2003 war eBay seiner Zeit weit voraus. Der Verkauf im Jahre 2009 fiel schon unter die Rigide von Scott. Es war ein Verlust und nicht visionär. eBay Enterprise wurde für 2,4 Mrd. US$ gekauft und für 925 Mio verramscht. Das war 2015, also auch von Scott mit zu verantworten.

Kapitalvernichter an der Spitze?

Als CFO scheint Schenkel kein gutes Händchen für Geschäfte zu haben. Viele der Deals sind mies und dazu noch unklug. Erst Flipkart kaufen und dann schnell wieder los werden? PayPal, eBay Enterprise, Magento & Skype wäre eigentlich alles das gewesen was eBay gebraucht hätte. Plattform, Messenger, Payment, Shopsystem und Fulfillment. Das alles hätte Potential gehabt. Hätte, hätte Fahrradkette…

Die Leistungen die Scott Schenkel erbracht hat scheinen sich gut zu verstecken. Er hat eine riesen Kapitalvernichtung und strategisch schlimmste Entscheidungen mitzutragen. Da kann nur gehofft werden, dass sich ganz schnell ein geeigneter Devin-Ersatz finden wird.

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Aber sie stirbt. Also auch.