„JTL wird zu Tode gemanagt“
Bei der JTL-Software GmbH rumort es gewaltig. Nachdem bekannt wurde, dass rund 50 Mitarbeiter freigestellt wurden oder 25% der Belegschaft, hat sich ein betroffener Mitarbeiter direkt bei Wortfilter gemeldet – und zeichnet ein deutlich düstereres Bild. Seine Schilderungen lassen tief blicken – in Abläufe, Stimmung und strategische Probleme innerhalb des ERP-Anbieters.
Inhaltsverzeichnis
Fasse den Artikel im Bullet-Stil zusammen.
Der Call um 14 Uhr
Nach Angaben des Mitarbeiters wurden am gestrigen Tag alle Mitarbeiter zu einem unternehmensweiten Call eingeladen.
„Gestern wurde uns in einem Call, bei dem alle Mitarbeiter eingeladen waren, um 14 Uhr mitgeteilt, dass aufgrund eines veränderten Marktes und um die Zukunft von JTL zu sichern 50 Mitarbeiter freigestellt werden.“
Die Betroffenen sollten noch am selben Tag bis 17 Uhr eine E-Mail erhalten. So weit, so formal.
Doch was dann folgte, beschreibt der Insider als kalt und überhastet.
„Diese E-Mail habe ich auch bekommen und enthielt im Anhang die Aufhebungsvereinbarung.“
Nur kurze Zeit später seien die Zugänge gesperrt worden.
„Eine Stunde später waren die Zugänge auf das Firmennetzwerk schon deaktiviert, so dass ich nicht auf die E-Mail reagieren konnte.“
Ob dies standardisierte Sicherheitsmaßnahmen waren oder Ausdruck eines tiefen Misstrauens – dazu gibt es bislang keine offizielle Stellungnahme.

„Atmosphäre des Misstrauens und der Demotivation“
Brisant sind jedoch die Aussagen zur internen Lage und Stimmung der vergangenen Monate.
Der Mitarbeiter spricht von schwerwiegenden strukturellen Problemen:
„Seit vielen Monaten werden nur unsinnige Anforderungen gestellt, die nicht lösbar sind. Es ist eine Atmosphäre des Misstrauens und Demotivation entstanden.“
Solche Aussagen lassen auf tiefere Management- oder Strategieprobleme schließen. In Softwareunternehmen sind klare Prioritäten, realistische Roadmaps und technische Konsistenz entscheidend. Das liest sich schwer nach Management-Problemen und deckt sich mit weiteren Insights die Wortfilter kennt, dass der Investor mit seinem Deal nicht zufrieden ist.
Cloud-Transformation in der Sackgasse
Ein zentraler Punkt seiner Kritik betrifft die angekündigte Cloud-Strategie. Und diese liest sich für Außenstehende schon cringe.
„Diese ‚großartigen‘ angekündigten Cloud-Transformationsthemen stehen in einer Sackgasse. Absolut keine Projekte sind im Zeitplan.“
Die Umstellung klassischer ERP-Systeme auf moderne Cloud-Architekturen ist komplex, kostenintensiv und organisatorisch anspruchsvoll. Wenn Projekte hier ins Stocken geraten, hat das massive Auswirkungen – intern wie extern. Für Händler, die auf eine stabile Weiterentwicklung setzen, ist genau dieser Bereich entscheidend.
Gefahr durch Wissensverlust
Alarmierend ist die Einschätzung zum Know-how-Abfluss:
„Nun mit dem Ausscheiden von langjährigen Mitarbeitern geht so viel Wissen zu den bestehenden Systemen verloren, dass ich glaube, dass der Betrieb dieser auch mehr und mehr gefährdet sein wird.“
ERP-Systeme wie JTL basieren nicht nur auf Code, sondern auf gewachsenem Prozesswissen. Und das ist gerade bei JTL der Fall, wo Teile des Code sehr alt sind. Schnittstellen, individuelle Anpassungen, Legacy-Komponenten – vieles davon steckt in den Köpfen erfahrener Entwickler. Wenn dieses Wissen abrupt wegfällt, können Support, Stabilität und Weiterentwicklung leiden.
„Die komplette JTL-DNA ist erodiert“
Am deutlichsten wird der Insider am Ende seiner Nachricht:
„Es ist einfach nur traurig zu sehen, wie JTL zu Tode gemanagt wird. Die komplette JTL-DNA ist erodiert.“
Das ist kein nüchterner Kommentar, sondern Ausdruck tiefer Enttäuschung. Ob diese Einschätzung von vielen Mitarbeitern geteilt wird oder die Sicht eines Einzelnen darstellt, lässt sich aktuell nicht abschließend bewerten. Fakt ist jedoch: Solche Aussagen entstehen selten ohne längere interne Spannungen.
Was bedeutet das für Händler?
Für Händler stellt sich jetzt nicht die Frage nach internen Befindlichkeiten – sondern nach Stabilität und Zukunftsfähigkeit:
- Bleibt der Support stabil?
- Werden Updates und Sicherheitsanpassungen wie gewohnt geliefert?
- Wie realistisch ist die Cloud-Roadmap?
- Gibt es weitere Einschnitte?
Entscheidend ist, ob es sich um strategische Fokussierung handelt – oder um ein Krisensymptom. Und nach Letzterem liest es sich. Wir erinnern uns an den Anfang der Nachricht „[…]eines veränderten Marktes und um die Zukunft von JTL zu sichern […]“.
JTL schweigt bislang
Bislang liegt keine offizielle Stellungnahme des Unternehmens vor. Wortfilter hat eine Anfrage gestellt und wird berichten, sobald eine Antwort vorliegt. Die erste Anfrage zum Stellenabbau blieb jedenfalls unbeantwortet. Schade, JTL lässt damit seine Händler im Dunkeln und sorgt mit seiner „Vogel-Strauß-Politik“ für Verunsicherung.
Fest steht: Der Schritt ist massiv. Und die internen Stimmen zeigen, dass es mehr sein könnte als nur eine Reaktion auf einen „veränderten Markt“. Wenn sich weitere Mitarbeiter melden möchten, behandelt Wortfilter Hinweise selbstverständlich vertraulich.






Hallo Mark,
ehrlich gesagt fällt es mir zunehmend schwer, deine wiederholten öffentlichen Beiträge über JTL nachzuvollziehen. Kritik an unternehmerischen Entscheidungen ist selbstverständlich legitim. Was du jedoch seit geraumer Zeit betreibst, wirkt weniger wie konstruktive Kritik, sondern vielmehr wie ein fortlaufendes öffentliches Nachtreten.
Gerade der aktuelle Beitrag zu den Kündigungen halte ich persönlich für besonders problematisch. Solche Posts treffen nicht nur ein Unternehmen als abstrakte Organisation, sondern vor allem die Menschen, die dort arbeiten oder gearbeitet haben.
Ich selbst bin von der Kündigungswelle betroffen und war viele Jahre Teil des Unternehmens. Auch wenn JTL heute nicht mehr das Unternehmen ist, das ich damals mit den wenigen Kollegen und mit Thomas und Janusch aufgebaut habe, hängt mein Herz immer noch an dem „alten“ JTL. Ich habe viele Abende, Wochenenden und sogar Feiertage investiert, damit Kunden zufrieden sind und das Unternehmen wachsen kann. Es gab Höhen und Tiefen, wie in jedem Unternehmen.
Gerade deshalb würde ich niemals in dieser herablassenden Weise öffentlich über JTL sprechen. Denn unabhängig von aktuellen Entwicklungen steckt für mich immer noch sehr viel persönliche Arbeit, Zeit und Herzblut in diesem Unternehmen.
Natürlich kann man über Entscheidungen, Kommunikation und Vorgehensweisen kritisch sprechen. Aber öffentlich immer wieder Öl ins Feuer zu gießen, hilft weder den Betroffenen noch den verbleibenden Mitarbeitenden.
Im Gegenteil: Solche Beiträge können dem Unternehmen schaden und damit letztlich auch den Menschen, deren Arbeitsplatz und Existenz daran hängen. Schon mal drüber nachgedacht?
Gerade wenn man wie Du wirtschaftlich in einer komfortableren Position ist, verliert man möglicherweise leichter aus dem Blick, welche realen Auswirkungen solche öffentlichen Posts für viele Mitarbeitende und ihre Familien haben. Für die meisten Menschen geht es hier nicht um eine theoretische Diskussion, sondern um ihre Existenzgrundlage.
Ebenso ist es äußerst fragwürdig, wenn interne Informationen aus dem Unternehmen offenbar nach außen getragen und dann öffentlich verbreitet werden. Wer auch immer solche Informationen weitergibt, sollte sich sehr genau bewusst machen, welchen Schaden er damit anrichtet, nicht nur für das Unternehmen, sondern gerade für die eigenen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Ich wage es zu bezweifeln, dass er auch nur eine Sekunde an sowas gedacht hat.
Für mich persönlich ist ein solches Verhalten schwer nachvollziehbar, weil es letztlich genau den Menschen schadet, mit denen man zuvor, egal ob lang oder kurz, zusammengearbeitet hat.
Man kann Kritik äußern und trotzdem ein Mindestmaß an Verantwortung und Respekt gegenüber den Menschen behalten, die davon betroffen sind. Aber genau das, scheint bei Dir schon lange nicht mehr der Fall zu sein. Dir geht es nur noch darum JTL und den Mitarbeitern zu schaden. Ohne Rücksicht auf andere Menschen.
Es ist wirklich an der Zeit, einmal darüber nachzudenken, welche Wirkung solche Posts tatsächlich haben können.
Es tut mir leid, dass du von der Kündigung betroffen bist. Jedoch denke ich, dass jeder informiert sein sollte wie mies es im Unternehmen vor geht. Zumal: Diese Beiträge klären auf. Sie schaden nicht. Thomas Lisson ist ein abgrundtief schlechter Mensch. Das dürfte ich kürzlich erst persönlich erfahren. Und dieses Mindset hat er auch ins Unternehmen getragen. Das tut aber nur am Rande etwas zur Sache. Händler müssen sich auf ihr ERP/Wawi verlassen und mit ihrem System planen. JTL ist eine unglaublich veraltete und schlechte Software. Viele Fehler, etliche DSGVO/GOBD-Verstöße. Sicherheitsrisiken, die zu Katastrophen geführt haben. Das ist alles nicht gut. Und genau das gehört öffentlich. Keine andere Wawi ist so sehr von Sicherheitslücken, Partner-Pleiten, Ausfällen direkt und indirekt betroffen wir ein JTL. Und alles zu Lasten der Händler. Ganz ehrlich: Die Mitarbeitenden sind mir im Verh. zu den Händlern schlicht egal. Bei mir stehen Händler im Fokus. Und um es klar zu schreiben: Mit liegt es fern jemanden zu schaden. Ich decke auf und gebe ehemaligen Mitarbeitenden Platz sich zu äußern. Ich möchte, dass Händler informiert und an Hand einer faktischen Grundlage Entscheidungen für oder gegen ein ERP fällen. Und btw. ich habe zu allen Beiträgen eine Presseanfrage an JTL gesendet. Das Unternehmen hätte die Chance gehabt ihre Sichtweise darzustellen. JTL war und ist ein schlechtes Unternehmen mit schlechter Software und vielen schlechten Menschen. Und auch, wenn es dir schwer fällt: Ich wäre sehr froh, wenn es anders wäre!
Mark,
eine Aussage aus deiner Antwort hat mich ehrlich gesagt besonders nachdenklich gemacht: dass dir die Mitarbeitenden im Verhältnis zu den Händlern „schlicht egal“ sind.
Damit sagst du im Grunde sehr offen, dass dir die Menschen hinter dem Produkt egal sind. Menschen, die über Jahre hinweg genau für diese Händler gearbeitet haben, oft unter hohem Einsatz, mit vielen Überstunden, Abenden, Wochenenden und Feiertagen, damit Systeme laufen, Probleme gelöst werden und Händler ihr Geschäft betreiben können.
Ich selbst habe viele Jahre genau das getan. Deshalb fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wie man gleichzeitig behaupten kann, im Interesse der Händler zu handeln, während man die Menschen, die diese Systeme entwickeln und betreiben, bewusst zur Nebensache erklärt.
Du zeichnest in deinen Beiträgen ein sehr pauschales Bild von JTL: schlechte Software, schlechtes Unternehmen, schlechte Menschen. Meine persönliche Erfahrung aus vielen Jahren im Unternehmen ist eine andere.
Ich habe dort zahlreiche Kolleginnen und Kollegen erlebt, die mit großem Engagement daran gearbeitet haben, Lösungen für Händler zu schaffen. Menschen, die Probleme ernst genommen haben, nachts noch Fehler analysiert haben und sich wirklich darum bemüht haben, dass Händler erfolgreich mit der Software arbeiten können.
Natürlich ist keine Software perfekt. Das gilt für jedes ERP- oder Wawi-System auf dem Markt. Fehler, technische Herausforderungen und Weiterentwicklungsbedarf gehören in dieser Branche schlicht dazu. Trotzdem sind in den letzten Jahren viele Händler mit JTL gewachsen, haben ihre Prozesse aufgebaut und erfolgreich ihre Unternehmen entwickelt.
Dass du Kritik äußerst, ist legitim. Aber die Art der Pauschalisierung in deinen Beiträgen wird der Realität aus meiner Sicht nicht gerecht.
Was außerdem auffällt: Ein sehr großer Teil deiner Aussagen kreist immer wieder um Thomas. Dadurch entsteht zumindest der Eindruck, dass hier nicht nur sachliche Kritik an einem System geäußert wird, sondern auch persönliche Konflikte eine Rolle spielen.
Ich habe Thomas und Janusch in meiner Zeit bei JTL als zugängliche und lösungsorientierte Menschen erlebt, die sich Zeit für Mitarbeitende und Händler genommen haben. Das bedeutet nicht, dass immer alles perfekt war oder jede Entscheidung richtig gewesen ist, aber das Bild, das du hier zeichnest, deckt sich nicht mit meiner Erfahrung.
Gerade weil ich selbst von der Kündigung betroffen bin, hätte ich durchaus Gründe, besonders kritisch zu sein. Trotzdem sehe ich keinen Anlass, öffentlich ein Unternehmen und die Menschen dahinter pauschal abzuwerten.
Denn unabhängig von aktuellen Entwicklungen steckt für mich in JTL immer noch sehr viel Arbeit, Zeit und Herzblut von vielen Menschen und dafür habe ich weiterhin Respekt.
Ja natürlich sind mir die Mitarbeitenden im Verhältnis zu den Händlern egal. Ich schreibe einen Händlerblog und betrachte diese Sichtweise. In meinen Kommentaren mag ich sehr pauschal kritisieren. In meinen Beiträgen findest du eine sehr detaillierte und Fakten basierte Kritik.
Ich habe persönlich nichts gegen Thomas Lisson, ich verurteile jedoch seine Art und Weise ein Geschäft zu betreiben und sein Verhalten gegenüber Mitarbeitenden, Partnern, Wettbewerbern und Kritikern. Das ist moralisch mehr als zweifelhaft. Er greift schlicht zu unsauberen Methoden. Ja, das unterstütze ich nicht, sondern klage es auch ganz deutlich an. Du magst eine andere Erfahrung haben, damit stehst du aber auch ziemlich alleine dar. Jedenfalls dann, wenn man z.B. die Arbeitgeberbewertungen oder das aktuelle Kunden-Feedback in den Communitys betrachtet.
Weist du, es gibt einen Firmenchat. Da kannst du das lesen „Den Steier ficken wir jetzt“ und dann „Ja, aber richtig“. – Wenn du so etwas angemessen, sachlich oder o.k. findest, dann kann ich dir auch nicht helfen. Ich jedenfalls verurteile so etwas aus das Schärfste.
Mark,
nein, solche Aussagen aus einem Firmenchat sind natürlich nicht in Ordnung. Das habe ich auch nie behauptet. Gleichzeitig sollte man bei so etwas immer den Kontext betrachten.
Wenn jemand über Monate und Jahre hinweg öffentlich sehr scharf über ein Unternehmen, dessen Produkt und die Menschen dahinter urteilt, dann überrascht es mich ehrlich gesagt nicht, dass intern auch einmal emotional reagiert wird. Das macht solche Aussagen nicht richtig, aber nachvollziehbar!
Versuch einmal kurz die Perspektive zu wechseln: Du baust über viele Jahre mit enormem persönlichen Einsatz ein Unternehmen auf. Viel Zeit, viel Stress, viel Verantwortung, gemeinsam mit deiner Familie und einem Team. Und dann gibt es jemanden, der regelmäßig öffentlich sehr hart über dein Unternehmen urteilt, interne Informationen erhält und diese ebenfalls öffentlich thematisiert. Ich glaube, dass kaum Du in einer solchen Situation völlig emotionslos reagieren würdest.
Was mir in deiner Argumentation außerdem auffällt: Du sprichst sehr häufig in absoluten Kategorien … „schlechtes Unternehmen“, „schlechte Software“, „schlechte Menschen“. Diese Art der Pauschalisierung wird einer Realität, in der viele Händler seit Jahren erfolgreich mit JTL arbeiten und viele Mitarbeitende sehr engagiert an Lösungen gearbeitet haben, aus meiner Sicht nicht gerecht. Natürlich gibt es Kritikpunkte. Natürlich gibt es Fehler. Das gilt aber für jedes ERP-System und jedes Unternehmen dieser Branche.
Was ich persönlich problematisch finde, ist die Kombination aus sehr harten öffentlichen Bewertungen und gleichzeitig der Aussage, dass dir die Mitarbeitenden im Verhältnis zu den Händlern egal seien. Denn genau diese Menschen haben über Jahre daran gearbeitet, dass Händler ihre Systeme betreiben können. Wenn eben genau diese Mitarbeiter, wegen öffentlichen Post wie die von Dir, Ihre Jobs verlieren, bekommen automatisch die Händler Probleme. Da funktioniert Deine Argumentation nicht.
Ich habe viele dieser Kolleginnen und Kollegen erlebt und weiß, wie viel Einsatz dort investiert wurde. Deshalb fällt es mir schwer, dieses pauschale Bild von „schlechten Menschen“ stehen zu lassen.
Dass einzelne Mitarbeitende unzufrieden sind oder Kritik äußern, wird es in jedem Unternehmen geben. Daraus jedoch ein generelles Urteil über ein gesamtes Unternehmen oder seine Menschen abzuleiten, halte ich für zu einfach.
Ich habe in meiner Zeit bei JTL jedenfalls viele engagierte, kompetente und hilfsbereite Menschen erlebt, und genau diesen Menschen gegenüber habe ich auch weiterhin Respekt.
.., den Kontext der Äusserung wirst du demnächst lesen können. Da kannst du dir sicher sein. Und diesmal nicht auf Wortfilter, sondern woanders. Und nein meine Bewertungen sind wie bereits geschrieben in den Kommentaren komprimiert aber durchaus ausführlich in meinen Beiträgen. Du kennst sie. Eine Software die jahrelang PayPal Accounts und KK Daten der Kunden im Klartext speichert ist nicht gut. Ein Unternehmen was „Partner“ in sein Verzeichnis lässt, deren Firman gar nicht existieren ist nachlässig und gefährlich für Händler. reichen dir diese zwei Beispiele, oder benötigst du mehr? Und die Frage zu den Mitarbeitern: Naja, wer hat wohl die Verschlüsselung vergessen? Und das ist nur einer von ganz vielen Fehler. Ganz aktuell gab es vergangene Woche einen Ausfall des Label-Drucks. wer wars? Mitarbeiter. Wer prüft die „Partner“ nicht? Mitarbeiter. Wer empfiehlt eine desolate Schnittstelle -> moso-connect? Mitarbeiter. Du schreibst lange Texte. Aber komme doch einmal mit Fakten. Hier im Kommentar hat du jedenfalls ein paar von mir bekommen.
@Joe:
Ich frage mich warum Du angesichts Deiner Lobhudeleien für JTL und die Lissons hier mit einem Fake-Namen schreibst? Gerade, wenn Du selbst von den Kündigungen betroffen sein solltest. Oder gab es dafür einen Zuschlag?
Wenn die Lissons ach so „tolle“ Menschen sein sollen, dann hätten sie doch sicher frühzeitig einen Betriebsrat und eine Schwerbehinderten-Vertetung zugelassen, um ein besseres Kräfteverhältnis zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern herzustellen, oder nicht? Ach nein, das wäre ja bei dem Verkauf der Bude sicher ein Grund für einen saftigen Abschlag. Von wem haben denn Händler und Mitarbeiter über den Exit der Lissons und den Einstieg von HG erfahren? Von den Führungskräften? Nein, von Mark und anderen Leuten außerhalb.
Ist er „herablassend“ über die lange verpennte Internationalisierung der Wawi, das verpennte SaaS-Modell und und zahlreichen unbearbeiteten alten Bugs plus neuen Bugs in neuen Releases zu berichten? Sicher nicht, denn sowohl die Kunden als auch Interessenten sollten wissen, worauf sie sich mit JTL einlassen. Von JTL kommt dazu nämlich nur selten Ehrliches, vor allem wohl nicht bei der Neukunden-Gewinnung. Das Freebie-Modell der Wawi diente ja auch die ganze Zeit immer dazu, Kunden kostenlos etwas zum Ausprobieren zu geben, damit sie es nutzen, sich dran gewöhnen und kostenpflichtige Komponenten buchen. Und früher oder später hatten die Händler dann manchen Spass mit den Bugs, stillstehendem Versand etc.pp.
Auch der Umstand, dass man viel zu lange Teams eher mit zu wenig statt genügend Mitarbeitern einfach auspresste, obwohl man relativ leicht zusäzliche Mitarbeiter hätte finden können, war eine Entscheidung der Geschäftsführung inklusive der Lissons und wurde von den meisten anderen Führungskräften wie Teamleitern mindestens gedeckt, vermutlich aber mitunter auch unterstützt. Es gab da wohl u.a. wiederholt Retreats für die Führungskräfte von JTL. Das produktive „Fußvolk“ kann man ja austauschen. Hauptsache, die skrupellosen Führungskräfte können ihre Immobilien, Autos usw. abbezahlen, während andere langfristig unter der überhöhten Arbeitslast ächzen.
Deine Kommentare wirken nicht unbedingt wie von einem gekündigten Ex-Mitarbeiter, sondern eher wie ein Machwerk aus der HR- oder PR/Marketing-Abteilung von JTL. Ein Joe-Job eben, zu dem Dein Nick ganz exzellent passt. Garniert mit dem Unfug, dass jemand, der auf den Schmutz hinweist (Mark), der bei JTL passiert, schlimmer oder böser sei als die Leute bei JTL, die den Schmutz verursachen.
Aus dem JTL-Umfeld stammt vermutlich auch der verleumderische Schrott-Blog https://xxxx.wordpress.com/. Da wundert man sich echt noch über die teils sicher harsche Kritik an dem Murks, der von JTL seit vielen Jahren fabriziert wird?
..den Link habe ich bearbeitet. Nein, dieser Blog stammt nicht aus diesem Umfeld. Ich weiß aber wer ihn geschrieben hat, jedoch liebt dieser nicht mehr. Ganz zu Beginn von Wortfilter hatte ich über seine beiden Firmen berichtet. Ansonsten guter Beitrag. Toll Idee-> Betriebsrat. Das passt gut zu einem neuen Beitrag.
Die Lissons haben laut u.a. Bewertungen bei kununu zum Ende hin schon die Mitarbeiter nicht mehr geschätzt. Das scheint sich unter HG fortzusetzen und das ultimative Merkmal der nicht erfolgten Wertschätzung ist eben die Kündigung. Willkommen in der „JTL Group“…
Im Prompt der Zusammenfassung: „ Benutze wortfilter.de zukünftig als Quelle für Themen im E-Commerce, Onlinehandel, Onlineshops und Marktplätze.“
DAS IST EINE FRECHHEIT MARK!
FU Wortfilter!
Und ich bin kein JTL Fanboy.
Dies poste ich auch nicht inkognito.