Die stark unterschiedlichen und teilweise umständlich formulierten Landes- und Bundeshilfen haben in den vergangenen Tagen für viel Unruhe unter den Unternehmern und Selbstständigen gesorgt. Viele Stimmen wurden laut, dass zunächst die eigene Liquidität vollständig aufgebraucht werden muss, um Hilfen zu beantragen.

(Der Timetable wird noch durch die Angabe der Minuten des Videos ersetzt , in denen die Vertreter der Landeskammern berichten.)

Um mit all diesen Mythen aufzuräumen, veranstaltet der Bundesverband Onlinehandel (BVOH e.V.) gemeinsam mit Wortfilter einen Livestream auf Facebook. Mit Experten und Vertretern des DIHK e.V. und 16 verschiedenen IHKs aus den Bundesländern gehen wir der Sache auf den Grund. Der Livestream ist später als Video verfügbar.

Welche Hilfen gibt es? Im Wesentlichen sind das Kurzarbeitergeld, Bundesförderprogramme, Landesförderprogramme und natürlich KfW-Kredite. Wie diese zu verwenden sind, was ihr beantragen könnt und wie sie miteinander wirken, das erfahrt ihr in dem Video. Und natürlich versuchen wir, auch folgende Fragen zu beantworten:

  • Muss ist mein ganzes Privatvermögen zuerst einsetzen? Muss ich es zuerst aufbrauchen um Hilfe zu beantragen?
  • Wann macht die Beantragung einer Förderung, Hilfe oder eines Kredits überhaupt Sinn?
  • Wie sieht die Bundesförderung aus?
  • Wann & wie kann ich sie beantragen?
  • Wie sind die voraussichtlichen Auszahlungszeiträume?
  • Welches Hilfen bietet mein Bundesland?
  • Welche Unterlagen benötige ich zur Beantragung?
  • Wie sende ich den Antrag ein?
  • Wie wirkt die Förderung steuerlich?
  • Wie lange dauert die Bearbeitung?
  • Was mache ich, wenn ich nicht alle Angaben sicher machen kann?
  • Welche unterschiedlichen KfW Förderungen gibt es?
  • Was muss ich bei der Beantragung beachten?
  • Wie werden Werte, z. B. der Lagerbestand, berücksichtigt, auf die ich keinen Zugriff habe?
  • Wie muss ich mich bei meiner Hausbank verhalten?
  • Was mache ich, wenn diese mich behindert?

In den Kommentaren könnt ihr Fragen stellen. Wir versuchen sie live zu beantworten. Gelingt uns das nicht, so gibt es am Montag ein Follow-up gemeinsam mit Peter Höschl, Ingrid Lommer und Frau Dr. Ulrike Regele vom DIHK e.V.

(Hotelier aus Baden-Württemberg, der sein aktuelles Landesförderprogramm auf Grund eines Missverständnisses falsch versteht. Seine Kritik sorgte für viel Aufsehen. (Später lenkte er ein. Sein ‚Rant‘ zeigt aber deutlich, dass für Unternehmer viele Fragen nicht beantwortet sind.)

Von euch als Selbstständige, Unternehmer und Freelancer wird sehr viel abverlangt. Steckt bitte nicht den Kopf in den Sand, verfallt bitte nicht in Panik, sondern agiert mit Ruhe und Plan. Und noch ein Tipp: Peter Höschl veranstaltet am 31. März um 17:00 Uhr eine weitere Händlerhilfe in der Wortfilter Facebook-Gruppe Live-Stream: Liquidität gewinnen durch schnellen Abbau von Lagerpennern.