Das einstige Lieblingskind der chinesischen KP-Führung Jack Ma soll in Ungnade gefallen sein. Verschiedene Medien berichten, dass er seit Monaten durch öffentliche Abstinenz glänze. Keiner wisse, wo Jack Ma, Gründer des größten E-Commerce-Unternehmens in Asien ›Alibaba Group‹, sich aufhalte. Einige Gazetten kolportieren, dass sein Verschwinden möglicherweise mit einer Kritik an der chinesischen Regierung zusammenhänge. Belege für dieses Gerücht gibt es nicht.

Jedoch werden durch Medien Parallelen zum Verschwinden einiger chinesischer Wirtschaftsführer hergestellt. Gemein ist allen, dass sie das Regime kritisierten. Ein chinesischer Funktionär wird vom WSJ mit den Worten zitiert: »Xi [Anm. von Wortfilter: Der chinesische Präsident] kümmert sich nicht darum, ob du es in eine dieser Reichen-Listen geschafft hast oder nicht. Was ihn interessiert ist, was du tust, nachdem du reich geworden bist und ob du deine Interessen mit den Interessen des Staates in Einklang bringst

Ob an diesen Gerüchten nun etwas dran ist oder es sich um Stimmungsmache handelt, kann derzeit nicht bewertet werden. Nur, würde und es tatsächlich wundern? Nein! Schauen wir doch nur, wie sich ein Putin oder Trump bei ausreichender Kritik verhält. Auch wenn einige Unternehmer mitunter die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft bewundern, so hat diese Medaille zwei Seiten und wir alle sollten unsere westlichen, europäischen Errungenschaften schätzen.