Amazon hat mit der neuen Website Alexa.com endlich einen Schritt unternommen, um seinen KI-gestützten Assistenten Alexa+ auch im Browser verfügbar zu machen – und damit über jene Rolle hinauszuführen, die Sprachassistenten bislang innehatten.

Bisher war Alexa vor allem als Voice-Service auf Echo-Geräten, Fire TV oder in der mobilen App präsent. Mit Alexa.com erweitert Amazon diese Präsenz gezielt auf den Desktop: Nutzer können nun Alexa+ über jeden Browser aufrufen, dort weiterhin mit dem Assistenten interagieren und Aufgaben erledigen, die über reine Sprachbefehle hinausgehen. (aboutamazon.com ) Das wird auch langsam Zeit, denn das Unternehmen gerät ins Hintertreffen und verliert beim KI-Commerce an Boden.

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Alexa im Browser: Recherche, Aktionen und mehr

Laut dem Bericht von RetailDive.com hilft die neue Website Kunden dabei, Themen zu recherchieren, Inhalte zu erstellen, Mahlzeiten zu planen – und sogar Aktionen im Alltag zu übernehmen. Dazu gehören unter anderem:

  • Reservierungen vornehmen
  • Smart-Home-Geräte steuern
  • Bestellungen bei Whole Foods Market und Amazon Fresh auslösen

Wichtig dabei: Alexa.com ist mit den Alexa-Geräten des Nutzers im Zuhause verknüpft. Chats, Präferenzen und Personalisierungsoptionen werden zwischen den Interfaces synchron gehalten, sodass sich Nutzer nahtlos dort weiter unterhalten können, wo sie aufgehört haben.

Warum das so ist

Amazon will Alexa+ als plattformübergreifenden KI-Assistenten etablieren, der nicht mehr nur auf Echo-Geräte beschränkt ist, sondern dort, wo Nutzer ihren Alltag organisieren, arbeiten und entscheiden – im Browser und auf dem Desktop.

Das hat auch Auswirkungen auf den Onlinehandel: Wenn Kunden nicht mehr zuerst in Shops suchen, sondern Alexa+ direkt im Web nutzen, um Produkte, Dienstleistungen oder Angebote auszuwählen und zu bestellen, verschiebt sich die Bedeutung klassischer Touchpoints. Alexa+ kann so zur zentralen Interaktionsschnittstelle zwischen Kunde und digitalem Handel werden.

Integration über Amazon hinaus

Die Entwicklung folgt Amazon: Alexa+ wurde bereits über generative KI und zahlreiche Gerätetypen ausgebaut, um komplexere Aufgaben zu übernehmen. Diese reichen inzwischen weit über simple Sprachsteuerung hinaus – vom Planen eines Menüs bis zur Ausführung von Einkaufsentscheidungen.

Auch andere Einzelhändler experimentieren mit KI-Unterstützung für den Verkauf und die Kundenbindung. Amazon steht hier nicht allein, aber das Unternehmen hat durch seine bestehende Installationsbasis und die Vernetzung von Echo-Geräten einen erheblichen Startvorteil.

Fazit: Alexa wird zur universellen Schnittstelle

Mit Alexa.com verändert Amazon Alexa+ von einem reinen Gerätezusatz zu einem plattformübergreifenden Einstiegspunkt für digitale Interaktionen und Commerce-Aktionen. Das kann für Händler ein neuer Wettbewerbspunkt sein: Die Plattform ist nicht nur Kontextgeber, sondern potentiell direkter Weg zum Kaufabschluss – und damit mehr als nur ein Voice-Tool. Oder besser spät als nie. Denn bisweilen scheint Amazon das AI Game zu verschlafen.


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