Das der bvoh wie Phönix aus der Asche aufsteigt, hat er meiner Meinung nach Oliver Prothmann zu verdanken.

Einem Weggefährten und PayPal-Mann aus der 1. Stunde. Kennengelernt habe ich ihn, als er mich dazu brachte PayPal einzusetzen. Ja, lange ist das her.

In meiner aktiven Händlerzeit habe ich den bvoh nicht als ernst zu nehmenden Verband wahrgenommen. Vorstand und Geschäftsführer agierten eher unprofessionell und ohne Profil.

Die Entwicklung in den letzten beiden Jahren, besonders 2014 haben gezeigt, wie ein wichtiges Thema und das richtige Team, etwas bewegen können.

Oliver Prothmann`s Initiative Choice in eCommerce, gegen Handelsbeschränkungen im Online-Handel ist ein spannendes, und nicht weniger wichtiges Thema für viele Online-Händler.

Am Freitag erreichte mich diese aktuelle Pressemitteilung des bvoh:

Thomas Jurk sucht am 12. März das Gespräch mit den regionalen Onlinehändlern. Das Mitglied der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag wird den Händlerstammtisch des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH) in Görlitz besuchen. Auch in der Stadt an der Neiße werden lokale Onlinehändler von Herstellerbeschränkungen bedroht und wollen die Politik auf ihre Nöte hinweisen. Viele der stationären Händler sind in dieser strukturschwachen Region auf den Onlinehandel als zweites Standbein angewiesen um wirtschaftlich überleben zu können. Thomas Jurk weiß als ehemaliger sächsischer Wirtschaftsminister um die Probleme in dieser Region. „Die Verfolgung von Kartellen ist wichtig für Verbraucher und Wirtschaft. Deshalb hatte ich mich bei den letzten Haushaltsberatungen erfolgreich für eine Verbesserung der Stellensituation im Bundeskartellamt eingesetzt. Der Onlinehändlerstammtisch ist für mich eine gute Gelegenheit, mich über die kartellrechtlichen Probleme der Onlinehändler aus erster Hand zu informieren“, sagt Thomas Jurk.

Einseitige Verkaufsverbote durch einzelne Hersteller bedrohen Arbeitsplätze und die Existenz von Händlern, indem sie Händler von ihrem oft wichtigsten Verkaufskanal abschneiden und ihnen damit die Möglichkeit nehmen, beliebte Online-Plattformen in einem wettbewerbsorientierten Markt zum Vorteil der Kunden zu nutzen. Verbrauchern nimmt man so den Zugang zu transparenten Preisen und der zusätzlichen Auswahl, von der sie im Online-Handel profitieren. Verkaufsverbote und Beschränkungen sind rechtswidrig, deshalb empfiehlt der BVOH den betroffenen Händlern in die Offensive zu gehen – etwa im Fall des Sportartikelherstellers Asics. „Die Chancen stehen sehr gut, dass die Gerichte auch bei diesen Verfahren zugunsten der Onlinehändler entscheiden. Bald wird es nicht nur einschlägige Urteile, sondern nun auch eine Grundsatzentscheidung des Bundeskartellamtes geben. Nicht zuletzt dank des nicht sehr kooperativen Verhaltens von Asics gegenüber dem Kartellamt“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des BVOH.

Der BVOH sammelt momentan jegliche Fakten zu Beschränkungen durch Asics und andere Herstellern bei seinen Mitgliedern bzw. bei betroffenen Onlinehändlern an sich. „Je mehr unterschiedliche Beispiele für ein rechtswidriges Verhalten durch Hersteller wir dokumentieren können, desto besser können unsere Juristen Rechtshilfe leisten“, sagt Oliver Prothmann.

Die endgültig formulierte Entscheidung des Bundeskartellamts wird nicht vor April diesen Jahres erwartet. Zuerst muss die Entscheidung samt ausführlicher Begründung formuliert und danach Asics zur Prüfung übergeben werden. Erst nach Stellungnahme seitens Asics kann das Bundeskartellamt die Entscheidung veröffentlichen.

Der Stammtisch findet am 12.03.2015 in Görlitz statt.(https://www.bvoh.de/event/bvoh-stammtisch-goerlitz-mit-mdb-jurk/)

Ich ziehe meinen Hut vor den Erfolgen, die der bvoh zusammen mit Oliver Prothmann, erreicht hat.

Auch mit der Wahl eines der zentralen Themen für das Jahr 2015: „Wie stark darf Amazon den Onlinehandel beeinflussen?“ , hat der bvoh ein bedeutendes Thema für die Händler identifiziert.

Beides sind Themen die nur ein starker Verband erfolgreich bearbeiten kann.