Der britische Online-Marktplatz OnBuy ist jetzt in 21 europäischen Ländern aktiv – darunter seit September 2025 auch Deutschland. Mit dem aktuellen Launch in acht weiteren Märkten positioniert sich die Plattform als nicht ernstzunehmende Alternative zu Amazon und eBay. Für Online-Händler, die neue Absatzkanäle suchen, ist der Zeitpunkt günstig: Die Plattform ist noch wenig gesättigt, die Wachstumszahlen sind o.k..

Fasse den Artikel im Bullet-Stil zusammen.

Was ist OnBuy – und was macht die Plattform anders?

OnBuy wurde 2016 in Großbritannien gegründet und ist seit September 2025 auch in Deutschland verfügbar . Die Plattform funktioniert als reiner Marktplatz: OnBuy verkauft selbst keine Produkte und tritt damit nicht in Konkurrenz zu seinen Händlern – ein Unterschied zu Amazon, der für viele Seller ein entscheidendes Argument ist.

Kunden erhalten bei jedem Kauf sofort einlösbares Cashback. In Großbritannien, wo OnBuy seinen stärksten Markt hat, hat dieses Modell Wiederkaufraten von über 50 Prozent erzeugt – ein Wert, der für Händler direkt mehr Stammkundschaft bedeutet.

Die deutsche Version der Plattform ist unter onbuy.com/de/ erreichbar. Die Domain onbuy.de leitet aktuell auf eine Cloudflare-Fehlerseite um – wer die Plattform aufrufen möchte, muss die internationale Adresse nutzen.

21 Länder, 4,5 Millionen Besucher – wo OnBuy am stärksten ist

OnBuy ist durch den Launch in acht neuen Ländern – Schweden, Norwegen, Dänemark, Polen, Ungarn, Rumänien, Tschechien und der Schweiz – nun in insgesamt 21 europäischen Märkten vertreten. Händler können damit mehr als 35 Millionen europäische Käufer erreichen.

Laut SimilarWeb erreicht onbuy.com im Februar rund 4,5 Millionen Seitenaufrufe monatlich. Die Verteilung ist: 73 Prozent des Traffics stammen aus dem Vereinigten Königreich, 8,5 Prozent aus Deutschland. UK ist damit das stärkste Markt für Käufer – und damit auch für Händler das lukrativste Ziel. Deutschland belegt Platz 2 und zeigt, dass das Interesse hierzulande spürbar ist, obwohl der Marktstart erst wenige Monate zurückliegt.

In den zwölf bereits bestehenden Märkten verzeichnete OnBuy nach eigenen Angaben ein Quartalsumsatzwachstum von 152 Prozent, die durchschnittlichen monatlichen Seitenbesuche stiegen im zweiten Halbjahr 2025 um 300 Prozent. Die acht neuen Märkte meldeten bereits in der Betaphase ein quartalsweises Umsatzplus von 374 Prozent.

20 neue europäische Marktplätze haben laut ChannelX bisher zusätzliche 50 Millionen Pfund GMV in nur neun Monaten generiert. Langfristig peilt OnBuy ein Gesamtvolumen von einer Milliarde Pfund an. Laut E-Commerce-Datenanbieter ECDB erzielte onbuy.com 2024 einen Umsatz von rund 163 Millionen US-Dollar – ausschließlich über Drittanbieter, da OnBuy keine Eigenware verkauft.

Was Händler konkret tun müssen, um auf OnBuy zu listen

Die Registrierung erfolgt direkt über onbuy.com/de/sell . Der Prozess selbst dauert nach Herstellerangaben rund 15 Minuten – allerdings gibt es einige Voraussetzungen, die Händler vor der Anmeldung prüfen sollten.

Voraussetzungen für die Registrierung:

  • Mindestens 50 öffentliche Käuferbewertungen aus den letzten 12 Monaten auf einer anderen Plattform (Amazon, eBay, Etsy, Shopify oder Trustpilot), davon mindestens 90 Prozent mit 4 oder 5 Sternen
  • Nachweis der Verkaufshistorie (Link zum bestehenden Seller-Profil oder Shop)
  • GTINs (Barcodes) für alle Produkte, die gelistet werden sollen
  • Eingetragenes Unternehmen mit gültiger Unternehmensregistrierung
  • Rücksendeoption für jeden Markt, in dem verkauft wird – entweder lokale Retourenadresse oder ein alternativer Retourenservice
  • USt-IdNr., falls zutreffend

Für nicht-britische Unternehmen gilt: Wer auf dem britischen OnBuy-Marktplatz verkaufen möchte, muss in bestimmten Fällen eine UK-Umsatzsteuerregistrierung vorweisen. Für den Verkauf in Deutschland und anderen EU-Märkten reicht die heimische USt-IdNr.

Abo-Modell statt Listing-Gebühren

OnBuy bietet drei Abomodelle an: Das Standard-Paket kostet 19 Pfund pro Monat, das Partner-Paket 69 Pfund. Für Listings fallen keine separaten Gebühren an. Hinzu kommt eine Verkaufsprovision pro Transaktion, die je nach Kategorie variiert und prozentual auf den Endpreis (inkl. Versand) erhoben wird. Die genauen Kategorieprovisionen sind auf der Seller-Seite einsehbar.

Händler können selbst steuern, in welchen Ländern sie aktiv sein möchten – ohne Mehrkosten. Alle Pakete beinhalten standardmäßig Zugang zu allen OnBuy-Märkten.

Produkte einstellen – so läuft es ab

Produkte werden in der Regel über bestehende Katalogeinträge gelistet: Barcode (GTIN) eingeben, Angebot zuweisen, fertig. Für Produkte, die noch nicht im OnBuy-Katalog existieren, kann ein neuer Eintrag erstellt werden. Multichannel-Tools wie M2E Cloud oder ChannelEngine unterstützen die automatisierte Listingverwaltung und Bestandssynchronisation.

Mit dem Tool „OnBuy Boost“ können Händler ihre Sichtbarkeit intern über bezahlte Werbeplatzierungen erhöhen.

Seller-Stimmen: Was sagen Händler über OnBuy?

Konkrete Erfahrungsberichte deutscher Händler auf OnBuy sind noch rar – der Marktstart liegt erst sechs Monate zurück. Was aus dem UK-Markt, dem mit Abstand stärksten Markt der Plattform, berichtet wird, ist aber ermutigend.

Der britische Küchenspezialist Harts of Stur lobt wettbewerbsfähige Provisionsraten und hebt hervor, dass OnBuy echten menschlichen Support bietet. Swan, ein weiterer britischer Händler, berichtet von steigenden Verkäufen und einem stabilen System mit guten Bewertungen.

Ein KI-gestütztes Auto-Kategorisierungstool, das OnBuy 2025 eingeführt hat, machte 50.000 bislang schwer auffindbare Produkte neu sichtbar – mit einem GMV-Effekt von rund 4 Millionen Pfund in nur sechs Wochen . Für Händler mit korrekt strukturierten Listings bedeutet das: bessere Sichtbarkeit ohne zusätzlichen Aufwand.

Jetzt einsteigen, bevor die Plattform gesättigt ist?

OnBuy ist kein fertiger Massenmarktplatz – und das ist genau der Punkt. Wer früh einsteigt, sichert sich Top-Sichtbarkeit, bevor die Konkurrenz nachzieht. Mit 4,5 Millionen Besuchern monatlich, einem händlerfreundlichen Modell ohne Eigenwettbewerb und einem aktiv wachsenden deutschen Kundenstamm (8,5 % des Gesamttraffics) bietet OnBuy eine zusätzliche Möglichkeit zu Amazon und eBay – zumindest als ergänzender Kanal.

Wer die Voraussetzungen erfüllt – also eine solide Bewertungshistorie und GTINs für seine Produkte –, kann sich unter onbuy.com/de/sell in wenigen Minuten registrieren.

QR Code für die Wortfilter Händler Facebook-Gruppe
Komm in die Wortfilter Community auf Facebook und diskutiere mit

➡️Melde dich zum wöchentlichen Newsletter an!⬅️