Jesses was ist das ein Hype um dieser jet.com-Amazon-Killer-Jedöns. Jut, jet.com ist ne Art Shopping-Club und möchte gegen ne Jahresgebühr Artikel billiger als Amazon an die Kunden verhökern.

Einfache Frage:

Würdet Ihr Euch dort anmelden und 50.- Euro löhnen? Naja ich nicht, und das war’s auch schon. Ich betrachte das eher nicht aus der strategischen Ecke, sondern rein emotional. Und aus dem Bauch raus: Dat jit nix

Ich finde es allerdings bemerkenswert wie schnell man doch mit einer Idee, oder besser dem Gedanken: Naja vorstellen könnte ich es mir doch, den lieben Investoren so viel Geld aus den Rippen geleiert bekommt. Respekt, oder „oh man was sind die blöd“? Naja, dann sollen se mal Geld verbrennen.

Jet.com bietet für mich weder emotional noch rational einen Anreiz, der mich dazu bewegen würde, dort einzukaufen. Nur auf „billig, billig“ zu setzen erscheint mir nicht erfolgreich zu sein.

Ja und nun zu meinem Liebling GoButler. Klasse, einfach nur klasse finde ich die Idee. Welcher der Concierge-Services nun durchsetzt ist mir letztlich egal. GoButler besticht durch seine enorme Einfachheit. SMS hin senden was man will, und schon ist der Fall erledigt.

Meine große Herausforderung diese Woche war:

Woher bekomme ich einen Kasten Kölsch in Zweibrücken? Gegoogelt und nix gefunden. 2 Getränkebuden angerufen. Nix. GoButler machen lassen und zack:

GoButler ist komplett kostenlos. Der Rubel rollt für GoButler, wenn du etwas da drüber einkaufst. Ob das ausreicht ein tragfähiges Geschäftsmodell darzustellen, bezweifele ich. Allerdings hätte ich auch kein Problem eine Grundgebühr zu bezahlen. Im Gegenteil, ich werteGoButler als extrem wertvoll.

Ich hoffe und wünsche mir, dass es mit deren Geschäftsmodell klappt und aus dem Hype sich ein belastbares und profitables Angebot etabliert. Ich drücke jedenfalls die Daumen.