Am gestrigen Tag kam es bei Amazon zu einer erheblichen technischen Störung, die sowohl Händler als auch Verbraucher betraf. Nach ersten Meldungen begann die Beeinträchtigung gegen 11:00 Uhr. Laut dem Störungsportal allestörungen.de hielten die Probleme bis etwa 01:00 Uhr an.
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Probleme bei Zahlung und Erstattung
Im Zentrum der Störung standen offenbar Schwierigkeiten bei der Zahlungsabwicklung. Zahlreiche Nutzer berichteten über Fehlermeldungen beim Abschluss von Bestellungen. In einigen Fällen konnten Käufe nicht finalisiert werden.
Auch Erstattungen waren betroffen. Zudem kam es zu Einschränkungen bei der Einsicht in bestehende Bestellungen. Teilweise waren Bestellübersichten nicht abrufbar oder nur verzögert sichtbar.
Händler ebenfalls betroffen
Die Störung traf nicht nur Endkunden. Auch Marketplace-Händler meldeten Probleme im Tagesgeschäft. Wenn Zahlungsprozesse nicht zuverlässig funktionieren oder Bestellinformationen nicht korrekt angezeigt werden, entstehen unmittelbare operative Risiken.
„Na toll.. schön zum Wochenende hin.. nix geht mehr.. Kunden können nicht bezahlen, wir können nicht erstatten.. war heute den ganzen tag schon buggy.“, so ein Händler aus der Wortfilter-Community.
Ein weiterer Händler berichtete telefonisch gegenüber Wortfilter, dass er erst durch den vollständigen Einbruch seiner Umsätze auf die Störung aufmerksam wurde. Während des Ausfalls gingen die Erlöse faktisch auf null zurück.
Neben Umsatzausfällen führte die Situation zu zusätzlichem Supportaufwand. Kunden, deren Bestellungen nicht abgeschlossen werden konnten, wandten sich vermehrt an Händler oder den Amazon-Support.
Keine offizielle Stellungnahme zur Ursache
Amazon selbst hat sich bislang nicht konkret zur Ursache der Störung geäußert. Weder auf offiziellen Statusseiten noch in Presseveröffentlichungen wurden technische Hintergründe genannt.
Mehrere große Medien griffen den Vorfall auf und berichteten über tausende Störungsmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die genaue Ursache bleibt damit zunächst offen. Unklar ist, ob ein internes Systemproblem, eine Störung im Zahlungsumfeld oder infrastrukturelle Faktoren verantwortlich waren.
Abhängigkeit von Plattform-Infrastruktur
Der Vorfall verdeutlicht erneut die Abhängigkeit des Onlinehandels von der technischen Stabilität großer Plattformen und Infrastrukturen. Fällt eine zentrale Funktion oder ein struktur-Partner (z.B. Cloudflare) wie die Zahlungsabwicklung aus, steht ein wesentlicher Teil des Systems still.
Vermutlich werden sich die Umsätze auf Amazon im Nachgang zumindest teilweise kompensieren, da viele Verbraucher ihre geplanten Einkäufe zeitversetzt nachholen. Anders dürfte es jedoch bei Impulskäufen aussehen: Diese entstehen situativ – fällt der Moment weg, ist auch der Umsatz verloren.





