Fasse den Artikel im Bullet-Stil zusammen.


Jeff Bezos startet KI-Start-up „Project Prometheus“ – und Amazon steht plötzlich ziemlich blöd da

Jeff Bezos ist zurück – und zwar nicht als Investor im Hintergrund, sondern wieder als operativer CEO. Zum ersten Mal seit seinem Ausstieg bei Amazon 2021 übernimmt er wieder eine echte Managementrolle. Sein neues Unternehmen heißt Project Prometheus, ausgestattet mit 6,2 Milliarden Dollar Startkapital, und es will künstliche Intelligenz für Computertechnik, Fahrzeugentwicklung und Raumfahrt bauen. Das berichtete kürzlich die New York Times . Kurz: High-End-Engineering auf Steroiden.

Und die Frage, die sich jetzt alle stellen sollten: Warum macht Bezos das nicht innerhalb von Amazon?

Ganz einfach: Weil Amazon den KI-Boom verpennt hat. Und zwar auf ganzer Linie.


Ein KI-Start-up, das eigentlich zu AWS gehören müsste

Bezos sagt, Project Prometheus entwickle KI für Produktion, Engineering, Automotive und Aerospace.
Also… pretty much genau das Business, das eigentlich AWS bedienen könnte.

Amazon hat die Infrastruktur.
Amazon hat die Chips.
Amazon hat die Devices (Alexa).
Amazon hatte alle Chancen.

Und trotzdem wurde Amazon von ChatGPT, Gemini, Claude und Co. komplett überholt.

Dass Bezos jetzt ein eigenes KI-Start-up gründet – statt Amazon zu pushen – ist der lauteste Weckruf, den man der AWS-Führung geben kann.


Andy Jassy hat den KI-Boom verschlafen

Es ist kaum zu fassen: Der größte Cloud-Anbieter der Welt steht beim KI-Rennen an der Seitenlinie.

Ja, AWS hat Bedrock.
Ja, AWS hat Infrastruktur.
Aber: Es fehlt die eigene KI-DNA.
Bezos sieht das offenbar genauso – und handelt.

Und mal ehrlich:
Wie kann ein Unternehmen, das Millionen Alexa-Geräte in Wohnzimmern stehen hat, nicht viel früher eine echte Conversational AI bauen?

Stell dir vor, Alexa hätte heute das Niveau eines ChatGPT.
Oder die Power eines Gemini.
Oder die Geschwindigkeit eines Claude.

Es wäre das Business schlechthin.

Aber nichts davon ist passiert.
Warum?
Weil Amazon da einfach gepennt hat.

Und Apple übrigens auch.
Dass zwei der reichsten Tech-Konzerne der Welt das KI-Zeitalter so verpassen, ist… bemerkenswert.
Oder anders formuliert: Das sind echte Pfeifen, wenn es um KI geht.


Warum Project Prometheus trotzdem ein Big Deal ist

6,2 Milliarden Dollar zum Start.
Bezos selbst als Co-CEO.
Ein klarer Fokus auf High-tech-Industrien.

Das ist kein Nebenprojekt.
Das ist ein Statement.

Und gleichzeitig eine schallende Ohrfeige für Amazon:

„Wenn ihr es nicht hinbekommt, mache ich es eben selbst.“


Was bedeutet das für den E-Commerce?

Der Punkt, der kaum diskutiert wird:
Diese verpennten KI-Jahre werden Amazon Marktanteile kosten.

Denn ich bleibe bei meiner Prognose:
Bis spätestens 2026 kommt ein zweistelliger Anteil des gesamten E-Commerce über KI-Agenten zustande.

Nicht mehr wir klicken.
Nicht mehr wir suchen.
Nicht mehr wir vergleichen.

Sondern Agenten kaufen autonom basierend auf:

  • Budget
  • Nutzerprofil
  • Präferenzen
  • Lieferzeit
  • Bewertungen
  • Nachhaltigkeitsoptionen
  • Rückgaberisiko
  • Garantiebedingungen
  • Verfügbarkeit

Wenn das passiert – und es wird passieren – stellt sich nur eine einzige Frage:

Kann Amazon da mitspielen?

Meine Antwort:
Nur bedingt.

Weil Amazon nicht geführt hat – sondern geschlafen hat.

Das sieht man auch an der aktuellen Auseinandersetzung mit Perplexity.
Amazon bekommt kalte Füße, weil KI-Agenten die klassische Produktsuche infrage stellen.
Und wenn Konsumenten über Agenten kaufen, brechen Amazon genau die Geschäftsbereiche weg, die den größten Cashflow bringen:

✔ Sponsored Ads
✔ Suchanzeigen
✔ Produktplatzierungen

Wenn der Agent entscheidet, nicht der menschliche Kunde, kann Amazon die Werbung nicht mehr verkaufen.
Das ist existenziell.

Und genau deshalb fühlt sich Bezos’ neues KI-Start-up wie ein Befreiungsschlag an.
Ein „Dann eben ohne euch!“


Fazit: Bezos macht das einzig Richtige – und Amazon steht doof daneben

Bezos gründet ein eigenes KI-Unternehmen, weil Amazon es nicht auf die Kette bekommt.

Das ist dramatisch.
Das ist peinlich.
Und es ist gleichzeitig brandgefährlich für die Plattform-Zukunft.

Wer heute im E-Commerce unterwegs ist, muss sich darauf einstellen, dass KI die Interaktion mit Marktplätzen komplett ändert.

Und wenn Amazon weiter hinterherläuft, entscheidet bald nicht mehr Alexa, was gesprochen wird, sondern der Agent des Kunden – und der muss Amazon nicht einmal mehr kennen.

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