Ionos, Nextcloud und mehr als ein Dutzend weiterer europäischer Organisationen haben in Berlin Euro-Office vorgestellt. Die Open-Source-Suite soll Texte, Tabellen und Präsentationen bearbeiten – und dabei volle Kompatibilität zu Microsoft-Formaten liefern.

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Was ist Euro-Office?

Euro-Office basiert auf der Codebasis von Onlyoffice (AGPLv3-Lizenz). Hinter der Initiative stehen Ionos, Nextcloud, die EuroStack-Initiative, Btactic, Soverin, Abilian, XWiki und OpenProject. Das Projekt wird auf GitHub öffentlich entwickelt. Eine technische Preview steht bereits zum Download bereit.

Ziel ist eine webbasierte Office-Lösung, die in Plattformen wie Nextcloud, XWiki oder OpenProject eingebettet wird. Euro-Office übernimmt ausschließlich die Dokumentbearbeitung. Speicherung, Freigaben und Rechteverwaltung liegen bei der jeweiligen Plattform.

Onlyoffice meldet sich zu Wort

Der lettische Anbieter Onlyoffice (Ascensio System SIA) begrüßt die Initiative, verweist aber auf die Lizenzpflichten der AGPLv3. Ergänzende Anforderungen nach §7 der Lizenz verpflichten zur korrekten Attribution und zur Beibehaltung von Marken- und Branding-Elementen einschließlich des Onlyoffice-Logos.

Onlyoffice hatte seinen gehosteten SaaS-Dienst „Onlyoffice Workspace Cloud“ zum 2. März 2026 abgeschaltet. Betroffen war nur die Cloud-Version, nicht das Self-hosted-Angebot. Euro-Office positioniert sich als mögliche Nachfolgelösung für Nutzer, die eine vollständige Business-Suite benötigen.

Zeitplan und Verfügbarkeit

Die technische Preview ist auf GitHub verfügbar . Organisationen und Einzelpersonen können Kernfunktionen testen und Feedback einreichen. Die erste stabile Version ist für Sommer 2026 angekündigt. Kommerzielle Support-Angebote einzelner beteiligter Unternehmen sollen folgen.

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