Der Etsy Gebührenrechner 2026 (kostenlos und ohne Maileingabe) zeigt dir, was von deiner Bestellung nach den zugeordneten Gebühren bleibt. Gib Artikelpreis, Versand und weitere Aufschläge getrennt ein. Wähle außerdem Werbung, Shop-Paket und Umsatzsteuerstatus. Wenn du einen Zielbetrag erreichen willst, rechnet das Tool auch rückwärts. Listing-Gebühren und die Offsite-Ads-Obergrenze berücksichtigt es mit deinem gewählten Dollar-Kurs.
Inhaltsverzeichnis
- Der Etsy Gebührenrechner trennt fünf Kostenpositionen
- Versand erhöht den Betrag, auf den Etsy zugreift
- Listing-Kosten entstehen auch ohne erfolgreichen Verkauf
- Offsite Ads haben eine Grenze pro Bestellung
- Eine USt-IdNr. verändert den direkten Gebührenabzug
- 30 Euro machen den Unterschied zwischen Netto und Steuer sichtbar
- Häufige Fragen zum Etsy Gebührenrechner
wortfilter · Rechner
Was bleibt nach Etsy-Gebühren?
Modell für Shops und Bankkonten in Deutschland, Zahlkonto in Euro, physische Waren im Inland. Eingaben einschließlich einer bereits enthaltenen Umsatzsteuer auf den Verkauf.
Bei mehreren Artikeln: Summe der Artikelpreise. Rabatte bereits abziehen. Rückwärts: gewünschter Restbetrag aus der gesamten Bestellung, vor eigenen Versandkosten.
Bei kostenlosem Versand: 0. Diese Einnahme gehört zur Gebührenbasis. Eigene Porto- und Verpackungskosten musst du später selbst abziehen.
Vom Käufer bezahlte Zusatzbeträge. Personalisierung entweder hier oder im Artikelpreis erfassen, damit du sie nicht doppelt zählst.
Shop und Werbung einstellen
Ein aktives Werbeprogramm allein reicht nicht: Die konkrete Bestellung muss Etsy der Werbung zurechnen. Die Gebühr ist vor Umsatzsteuer auf 100 US-Dollar je Bestellung begrenzt.
Eine andere Anzeigewährung beim Käufer allein löst diese Gebühr nicht aus. Euro-Werte hier bereits zum gewählten Abrechnungskurs eingeben.
Listing-Kosten und Gebührensteuer zuordnen
0 bis 1.000. Eine Listing-Gebühr beträgt 0,20 US-Dollar. Mit 0 vergleichst du nur verkaufsabhängige Gebühren oder berücksichtigst vollständig deckendes Listing-Guthaben. Bereits anderweitig verrechnete Gebühren nicht nochmals zuordnen.
0,90 ist eine Rechenannahme, kein Live-Wechselkurs. Trage den Kurs deiner Etsy-Abrechnung ein. Er bestimmt Listing-Kosten und die Euro-Grenze für Offsite Ads; 0,01 bis 10, bis zu sechs Nachkommastellen.
Gebühren und Restbetrag prüfen
Mit deinem Kurs: netto je Listing; netto Offsite-Ads-Obergrenze je Bestellung.
Kein direkter Steuerabzug durch Etsy bedeutet keine allgemeine Steuerfreiheit. Eine eigene Umsatzsteuerpflicht nach dem Reverse-Charge-Verfahren ist in diesem Restbetrag nicht abgezogen. Kläre deine Behandlung anhand der Gebührenrechnung.
Die zugeordneten Gebühren übersteigen den Bestellbetrag. Prüfe deine Preis- und Kostenkalkulation.
Ohne eigene Versandkosten, Wareneinsatz, Etsy Ads, Monatsabos, Einrichtungsgebühren, Erstattungen und Reserven. Ausländische Bankstandorte, Etsy-eingezogene Käufersteuern und digitale Downloads sind nicht abgedeckt.
Geprüft am 2. November 2026. Geltungsbereich: deutscher Shop und deutsches Bankkonto, Etsy Payments in Euro, physische Waren bei Inlandsverkäufen. Die USD-Vorgabe ist eine Rechenannahme. Prüfe deshalb vor jeder konkreten Kalkulation deinen tatsächlichen Abrechnungskurs.
Der Etsy Gebührenrechner trennt fünf Kostenpositionen
| Gebühr | Nettotarif |
|---|---|
| Transaktion | 6,5 % |
| Etsy Payments bei Bankkonto in Deutschland | 4 % + 0,30 € je Bestellung |
| Zugeteilte Listing-Gebühr | 0,20 US-Dollar je Vorgang |
| Zugerechnete Offsite Ads | 15 % oder 12 %, höchstens 100 US-Dollar je Bestellung |
| Währungsumrechnung bei abweichender Shop-Währung | 2,5 % |
Die deutsche Etsy-Verkaufsseite nennt die Grundtarife. Die Zahlungsabwicklung richtet sich jedoch nach dem Standort des Bankkontos, wie die Etsy-Payments-Richtlinie festlegt. Deshalb lässt sich diese Deutschland-Rechnung nicht unverändert auf andere Bankstandorte übertragen.
Versand erhöht den Betrag, auf den Etsy zugreift
Artikelpreis, berechneter Versand und Geschenkverpackung gehören zur Gebührenbasis. Auch eine im Preis enthaltene Verkäufer-Umsatzsteuer gehört dazu. Deshalb fragt der Rechner diese Einnahmen getrennt ab und addiert sie. Grundlage: Etsys Gebührenrichtlinie .
Die Summe bezeichnet den gesamten Bestellbetrag. Eigene Versandkosten und Wareneinsatz zieht das Tool dagegen nicht ab. Wenn du den tatsächlichen Gewinn bestimmen willst, musst du diese Ausgaben anschließend berücksichtigen.
Listing-Kosten entstehen auch ohne erfolgreichen Verkauf
Eine Listing-Gebühr fällt grundsätzlich beim Erstellen oder Erneuern an. Deshalb ordnest du im Rechner selbst zu, wie viele kostenpflichtige Vorgänge die Bestellung tragen soll. Die Vorgabe von einer Gebühr ist eine Kalkulationsannahme. Mehr dazu erläutert die Etsy-Gebührenübersicht .
Etsy Plus ändert die prozentualen Verkaufstarife nicht. Listing-Guthaben kann jedoch einzelne Vorgänge decken. Gib deshalb nur die Zahl der tatsächlich kostenpflichtigen, hier zugeordneten Gebühren an. Das Monatsabo bleibt außerdem außerhalb dieser Einzelrechnung.
Offsite Ads haben eine Grenze pro Bestellung
Der Werbeaufschlag gilt nur für zugerechnete Bestellungen. Der Satz hängt vom Shop-Umsatz und der erreichten Schwelle ab. Außerdem greift eine Obergrenze je Bestellung. Die Offsite-Ads-Regeln bestimmen Zuordnung, Schwelle und Deckelung.
Der Rechner addiert den gewählten Werbeaufschlag, bis er die in Euro umgerechnete Grenze erreicht. Danach wächst diese Position nicht weiter. Die Rückwärtsrechnung berücksichtigt deshalb beide Bereiche. Etsy Ads innerhalb der Plattform bleiben dagegen eine separate Werbeausgabe.
Eine USt-IdNr. verändert den direkten Gebührenabzug
Ohne hinterlegte gültige USt-IdNr. zieht Etsy bei deutschen Shops die anfallende Umsatzsteuer auf Gebühren ein. Mit hinterlegter Nummer stellt Etsy laut Hilfe zur Gebühren-Umsatzsteuer eine Rechnung ohne diesen direkten Steuerbetrag aus. Deshalb gibt es im Rechner zwei Steueransichten.
Eine eigene Steuerpflicht nach dem Reverse-Charge-Verfahren ist damit nicht erledigt. Die Ansicht ohne direkten Etsy-USt-Abzug ist deshalb keine Aussage zur gesamten steuerlichen Belastung. Außerdem darfst du die Umsatzsteuer auf Gebühren nicht mit einer Steuer auf deinen Warenverkauf verwechseln.
30 Euro machen den Unterschied zwischen Netto und Steuer sichtbar
| Bestellbetrag 30 €, kein Offsite Ads, keine Umrechnung | Gebühren | Restbetrag |
|---|---|---|
| Ohne Listing-Zuordnung und direkten Gebühren-USt-Abzug | 3,45 € | 26,55 € |
| Mit einer Listing-Gebühr, USD-Annahme 0,90 €, ohne Gebühren-USt | 3,63 € | 26,37 € |
| Mit einer Listing-Gebühr und 19 % Gebühren-USt | 4,32 € | 25,68 € |
Die erste Zeile entspricht dem einfachen Vergleich der Vorlage. Die beiden weiteren Zeilen zeigen zusätzlich zugeordnete Listing-Kosten und die Modellsteuer. Deshalb sollte jede Gebührenangabe immer mit ihren gewählten Einstellungen gelesen werden.
Häufige Fragen zum Etsy Gebührenrechner
Eingaben und Versand
Gib den tatsächlich vereinbarten Artikelpreis ein, nachdem du Rabatte abgezogen hast. Wenn die Bestellung mehrere Artikel enthält, addiere deren Preise. Erfasse außerdem die vom Käufer bezahlten Versandkosten im eigenen Feld.
Ja, denn Etsy berechnet seine Verkaufsgebühren auch auf den Versandbetrag, den dein Käufer bezahlt. Deshalb fragt der Rechner ihn getrennt ab und addiert ihn zur Bestellung. Dein eigenes Porto musst du dagegen später als Ausgabe abziehen.
Nutze das Feld für Geschenkverpackung und weitere Preisaufschläge, sofern der Betrag noch nicht im Artikelpreis steckt. Weil der Rechner alle drei Eingaben addiert, darfst du dieselbe Leistung nur einmal erfassen.
Der Restbetrag ist eine Modellrechnung, denn Wareneinsatz und eigene Versandkosten fehlen darin. Außerdem können bereits separat angefallene Gebühren und Reserven die tatsächliche Auszahlung verändern. Nutze ihn deshalb als einen Baustein deiner Kalkulation.
Listing-Kosten und Shop-Paket
Weil Einstell- und Erneuerungsgebühren getrennt vom Verkauf anfallen, musst du ihre Zuordnung selbst festlegen. Mit einer Gebühr kalkulierst du einen einzelnen kostenpflichtigen Vorgang. Wähle dagegen null, wenn du diese Kosten bereits anderweitig erfasst hast.
Ja, denn Etsy berechnet sie grundsätzlich beim Erstellen oder Erneuern eines Angebots. Ein Verkauf ist dafür nicht erforderlich. Bei einem Bestellbetrag von null zeigt dieser Verkaufsrechner dennoch null an, weil er dann keinen Verkauf modelliert.
Das Paket ändert die regulären prozentualen Verkaufstarife nicht. Es enthält aber Listing- und Werbeguthaben, deshalb kann deine gesonderte Kostenrechnung anders aussehen. Ordne nur die kostenpflichtigen Listing-Vorgänge zu, die nicht durch Guthaben gedeckt sind.
Die monatliche Plus-Gebühr gehört nicht zum dargestellten Gebührenabzug. Teile sie daher bei Bedarf auf deine tatsächlichen Verkäufe auf. Dasselbe gilt außerdem für weitere feste Betriebsausgaben.
Werbung und Währungsumrechnung
Wähle die Gebühr nur, wenn Etsy die konkrete Bestellung einer externen Anzeige zurechnet. Denn die bloße Teilnahme am Programm löst nicht bei jedem Verkauf Werbekosten aus. Maßgeblich bleibt die Zuordnung in deiner Etsy-Abrechnung.
Im regulären Fall sind es 15 Prozent. Wenn der Shop die Schwelle von 10.000 US-Dollar erreicht hat, gelten nach Etsys Regeln dauerhaft 12 Prozent. Prüfe deshalb den für deinen Shop aktivierten Satz, bevor du kalkulierst.
Die Offsite-Ads-Gebühr ist vor einer anfallenden Gebührensteuer auf 100 US-Dollar je zugeordneter Bestellung begrenzt. Deshalb verwendet der Rechner deinen USD-Kurs auch für diese Obergrenze. Der Prozentbetrag wächst oberhalb der Grenze nicht weiter.
Eine andere Anzeigewährung des Käufers reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, ob deine Shop-Währung von der Währung deines Zahlkontos abweicht. Wähle die Umrechnung deshalb nur, wenn Etsy sie für deine Auszahlung tatsächlich vornimmt.
Umsatzsteuer und Gebührenbasis
Etsys veröffentlichte Gebührensätze verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Deshalb addiert die Voreinstellung 19 Prozent zu den modellierten Gebühren für einen deutschen Shop ohne hinterlegte gültige USt-IdNr. Die Steuer im Verkaufspreis ist dagegen bereits Teil deiner Eingaben.
Wenn eine gültige USt-IdNr. bei Etsy hinterlegt ist, berechnet Etsy laut Hilfe keine direkte Umsatzsteuer auf diese Verkäufergebühren. Deshalb zeigt die entsprechende Auswahl den Rest ohne diesen direkten Abzug. Eine eigene Steuerpflicht kann dennoch bestehen.
Nein, denn eine eigene Umsatzsteuerpflicht nach dem Reverse-Charge-Verfahren kann weiterhin bestehen. Der Rechner bildet diese Zahlung an das Finanzamt nicht ab. Prüfe deshalb die Behandlung anhand deiner tatsächlichen Gebührenrechnung.
Der Rechner ist auf physische Waren im Inland und ein deutsches Euro-Zahlkonto begrenzt. Denn Etsy kann bei digitalen Waren oder Auslandsbestellungen Käufersteuern selbst einziehen. Dadurch unterscheiden sich die Gebührenbasis und der Betrag, der dir zusteht.
Rückwärtsrechnung und Kontrolle
Wähle zunächst die Rückwärtsrechnung und gib dein Ziel ein. Erfasse außerdem den Versand und weitere Aufschläge, die der Käufer bezahlen soll. Danach zeigt der Rechner den kleinsten Artikelpreis in vollen Cent, der dein Ziel im Modell mindestens erreicht.
Weil Listing-Gebühren und die Offsite-Ads-Obergrenze in US-Dollar festgelegt sind, braucht der Rechner ihren Euro-Gegenwert. Die Vorgabe von 0,90 Euro je Dollar ist ausdrücklich nur eine Rechenannahme. Verwende deshalb möglichst den Kurs deiner Abrechnung.
Das Modell rundet jede Gebührenposition zunächst kaufmännisch auf Cent. Anschließend rundet es die gewählte Umsatzsteuer je Position. Weil Etsy einzelne Artikel und Gebühren getrennt verbuchen kann, sind Abweichungen zur tatsächlichen Rechnung möglich.
Etsy Ads, Einrichtungskosten, Monatsabos, eigene Versandkosten und Wareneinsatz musst du separat kalkulieren. Auch Erstattungen und Reserven sind nicht enthalten. Vergleiche das Ergebnis deshalb abschließend mit deinem Zahlkonto.
Weitere Berechnungen findest du im eBay Gebührenrechner und im PayPal Gebührenrechner . Dieser unabhängige Rechner stammt von wortfilter.de und steht in keiner Verbindung zu Etsy.




