Diese Logistik- und E-Commerce-Fachbegriffe musst Du kennen

WMS, Fulfillment, ATP, Slotting, Batch Picking oder 3PL – im Onlinehandel wimmelt es nur so von Abkürzungen und Fachbegriffen. Wer im E-Commerce, in der Lagerlogistik oder im Multichannel-Vertrieb erfolgreich arbeiten will, muss diese Begriffe verstehen.

Denn hinter jeder Abkürzung steckt ein konkreter Prozess: Bestandssteuerung, Pickoptimierung, Lagerorganisation, Marktplatzintegration oder KI-gestützte Automatisierung. Wer hier den Überblick verliert, verliert Effizienz – und im Zweifel Marge.

Die folgende Übersicht zeigt Dir die wichtigsten Fachbegriffe aus Lagerlogistik, Supply Chain Management, WMS-Systemen und Plattformhandel – kompakt erklärt und praxisnah eingeordnet. Das ist das Grundlagenwissen, das Du 2026 im E-Commerce einfach draufhaben musst.


Fasse den Artikel im Bullet-Stil zusammen.


Systeme und IT-Infrastruktur

• WMS (Warehouse Management System)

Software zur Steuerung aller Lagerprozesse.
Dazu gehören Wareneingang, Einlagerung, Bestandsführung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Inventur.

• LVS (Lagerverwaltungssystem)

Deutscher Oberbegriff, häufig synonym zu WMS verwendet.
Je nach Ausprägung weniger komplex als ein vollumfängliches WMS.

• WCS (Warehouse Control System)

System zur Steuerung von Fördertechnik und Automatisierung.
Setzt operative Befehle für Sorter, Shuttle oder Förderbänder um.

• WES (Warehouse Execution System)

Bindeglied zwischen WMS und WCS.
Optimiert operative Abläufe in Echtzeit, etwa Prioritäten oder Ressourcen.

• ERP (Enterprise Resource Planning)

Zentrales Unternehmenssystem für Einkauf, Verkauf, Artikelstammdaten und Buchhaltung.
Oft führendes System für Stammdaten.

• OMS (Order Management System)

Verwaltet Aufträge kanalübergreifend.
Steuert Bestände, Splits, Lagerzuordnung und Priorisierung.

• IMS (Inventory Management System)

System zur reinen Bestandsverwaltung.
Kann Teil eines ERP oder eigenständig sein.

• TMS (Transport Management System)

Steuert Versandprozesse, Carrier-Auswahl, Labeldruck und Tracking.
Wichtig für Multi-Carrier-Strategien.

• API (Application Programming Interface)

Technische Schnittstelle zwischen Systemen.
Ermöglicht automatisierten Datenaustausch.

• EDI (Electronic Data Interchange)

Standardisierter elektronischer Datenaustausch zwischen Unternehmen.
Typisch für Orders, Rechnungen, Lieferavise.


Artikel- und Identifikationssysteme

• SKU (Stock Keeping Unit)

Eindeutige Artikel- oder Variantenkennung.
Grundlage für Lager- und Verkaufssteuerung.

• GTIN (Global Trade Item Number)

Internationale Artikelnummer nach GS1-Standard.
Wird als Barcode dargestellt.

• EAN (European Article Number)

Umgangssprachlicher Begriff für GTIN im europäischen Handel.

• UPC (Universal Product Code)

Barcode-Standard aus den USA.
Relevant im internationalen Handel.

• HS-Code (Harmonized System Code)

Zolltarifnummer für internationale Warenklassifikation.

• SSCC (Serial Shipping Container Code)

Eindeutige Kennzeichnung von Paletten oder Versandkartons.
Wichtig für Logistik-Tracking.

• HU (Handling Unit)

Logistische Einheit wie Karton oder Palette.
Wird im System als transportierbare Einheit geführt.


Bestandslogik und Verfügbarkeiten

• ATP (Available to Promise)

Verfügbarer Bestand, der noch verkauft werden kann.
Wichtig für Shops und Marktplätze.

• CTP (Capable to Promise)

Lieferfähigkeit unter Berücksichtigung von Produktions- oder Beschaffungskapazitäten.

• Allocation

Zuweisung von Bestand zu einem konkreten Auftrag.

• Soft Allocation

Weiche Reservierung ohne harte Sperre.

• Hard Allocation

Feste Sperre eines Bestands für einen Auftrag.

• Commit

Verbindliche Bestandszusage.

• Backorder

Annahme eines Auftrags trotz fehlendem Bestand.

• Safety Stock

Sicherheitsbestand zur Absicherung gegen Nachfrageschwankungen.

• Stockout

Nicht verfügbare Ware trotz Nachfrage.

• Overstock

Überbestand mit Kapitalbindung.

• Dead Stock

Bestand ohne nennenswerten Abverkauf.


FAQ: Logistik- und E-Commerce-Fachbegriffe (Glossar)

Hier findest Du die wichtigsten Abkürzungen und Begriffe aus Lager, WMS, Fulfillment, Supply Chain, Marktplätzen und KI – jeweils kurz erklärt. Nutze die Suche, um Begriffe schnell zu finden.

SystemWMS (Warehouse Management System)
Software zur Steuerung von Lagerprozessen (Wareneingang, Einlagerung, Bestände, Kommissionierung, Versand, Inventur).
SystemLVS (Lagerverwaltungssystem)
Deutscher Oberbegriff, wird häufig synonym zu WMS genutzt.
SystemWCS (Warehouse Control System)
Steuerungsebene für Fördertechnik und Automatik (z. B. Sorter, Shuttle, Förderbänder); setzt WMS-Aufträge technisch um.
SystemERP (Enterprise Resource Planning)
Unternehmenssoftware für Einkauf, Verkauf, Finanzen, Artikelstämme; oft Datenquelle für WMS/OMS.
SystemOMS (Order Management System)
Verwaltet Aufträge kanalübergreifend (Shop/Marktplätze), priorisiert und verteilt sie an Lager/Fulfillment.
SystemIMS (Inventory Management System)
Bestandsverwaltung (Bestände, Verfügbarkeiten), oft Teil von ERP/WMS oder eigenständige Lösung.
SystemTMS (Transport Management System)
Plant, bucht und überwacht Transporte (Carrier-Auswahl, Labels, Tracking, Kosten).
ScannerMDE (Mobile Datenerfassung)
Mobile Geräte/Scanner zur Erfassung von Lagerbewegungen und Statusmeldungen.
ScannerRF (Radio Frequency)
Funkkommunikation zwischen Scanner und System (z. B. WLAN-Terminal).
ArtikelSKU (Stock Keeping Unit)
Eindeutige Artikel- oder Variantenkennung für Lagerführung und Verkauf.
ArtikelGTIN (Global Trade Item Number)
Globale Artikelnummer (GS1), oft als Barcode genutzt.
ArtikelEAN (European Article Number)
Umgangssprachlich für GTIN/Barcode im europäischen Handel.
ArtikelUPC (Universal Product Code)
Barcode-Standard, vor allem in den USA verbreitet.
VersandHU (Handling Unit)
Logistische Einheit wie Karton, Palette oder Behälter, die als Einheit bewegt wird.
VersandSSCC (Serial Shipping Container Code)
Eindeutige Kennzeichnung einer Versandeinheit (z. B. Palette/Karton) zur Rückverfolgung.
VersandASN (Advanced Shipping Notice)
Vorab-Lieferavis mit Inhalt/Einheiten, damit Wareneingang und Systemvorbereitung schneller laufen.
BestandATP (Available to Promise)
Verfügbarer Bestand, der realistisch noch verkauft/zugesagt werden kann.
BestandCTP (Capable to Promise)
Lieferzusage unter Berücksichtigung von Kapazität/Produktion (nicht nur Lagerbestand).
BestandAllocation
Zuweisung von konkretem Bestand (Quelle/Lagerplatz) zu einem Auftrag.
BestandSoft Allocation
Reservierung im System ohne harte Sperre (abhängig von Logik/Setup).
BestandHard Allocation
Feste Sperre/Reservierung, damit kein anderer Prozess denselben Bestand nutzt.
BestandCommit
Verbindliche Bestandszusage/Reservierung für einen Auftrag.
BestandBackorder
Auftrag wird angenommen, obwohl Bestand fehlt; Lieferung folgt später.
LagerReplenishment
Nachschub: Ware wird vom Reserveplatz zum Pickplatz umgelagert.
LagerSlotting
Optimale Platzierung von Artikeln (Schnelldreher näher, schwere Ware ergonomisch, etc.).
LagerChaotische Lagerhaltung (Random Storage)
Artikel haben keinen festen Platz; System entscheidet dynamisch, wo eingelagert wird.
LagerFixplatzlager
Jeder Artikel hat einen festen Lagerplatz bzw. feste Platzlogik.
LagerCross-Docking
Ware wird ohne Einlagerung direkt für den Versand umgeschlagen.
LagerPickface
Primärer Entnahmebereich (z. B. Kommissionierzone) für schnelle Picks.
LagerReserveplatz
Reserve-/Nachschubzone, typischerweise Paletten-/Hochregalplätze.
RegelFIFO (First In First Out)
Ältester Bestand wird zuerst entnommen/versendet.
RegelLIFO (Last In First Out)
Neuester Bestand wird zuerst entnommen/versendet.
RegelFEFO (First Expired First Out)
Bestand mit dem frühesten Mindesthaltbarkeitsdatum wird zuerst entnommen.
PickingKommissionierung
Zusammenstellung von Artikeln für Kundenaufträge.
PickingBatch Picking
Mehrere Aufträge in einem Lauf picken (spart Wege).
PickingWave Picking
Aufträge werden in zeit- oder carrierbasierten Wellen freigegeben.
PickingCluster Picking
Mehrere Aufträge gleichzeitig, aber getrennt in Boxen/Behältern.
PickingZone Picking
Lager ist in Zonen aufgeteilt; jeder Picker arbeitet nur in seiner Zone.
PickingPick-by-Light
Lichtsignal zeigt Entnahmefach und Menge.
PickingPick-by-Voice
Sprachgeführte Kommissionierung mit Headset.
PickingPick-by-Vision
AR-/Brillenlösung zeigt Pickinfos im Sichtfeld.
PickingPickroute-Optimierung
Sequenzierung von Picks, um Laufwege/Zeiten zu reduzieren.
PickingGoods-to-Person
Ware kommt automatisiert zum Mitarbeiter (Shuttle, AutoStore, etc.).
PickingPerson-to-Goods
Mitarbeiter läuft/ fährt zur Ware (klassisches Lager).
BestandSafety Stock
Sicherheitsbestand als Puffer gegen Schwankungen.
BestandCycle Count
Permanente Inventur in kleinen Einheiten statt Jahresinventur.
BestandInventur
Physische Bestandsaufnahme und Abgleich mit Systembestand.
BestandShrinkage
Bestandsverlust (Schwund) durch Diebstahl, Fehler, Bruch, Fehlbuchung.
BestandStock Accuracy
Grad der Übereinstimmung zwischen Systembestand und Realität.
BestandDead Stock
Bestand, der sich praktisch nicht mehr verkauft (Ladenhüter).
BestandOverstock
Zu hoher Bestand im Verhältnis zur Nachfrage.
BestandUnderstock
Zu niedriger Bestand, Risiko von Stockouts.
BestandStockout
Artikel ist nicht verfügbar; kann nicht sofort geliefert werden.
PlanungROP (Reorder Point)
Meldebestand: ab diesem Punkt wird nachbestellt.
PlanungMOQ (Minimum Order Quantity)
Mindestbestellmenge beim Lieferanten.
PlanungEOQ (Economic Order Quantity)
Wirtschaftlich optimale Bestellmenge (Kostenoptimum).
PlanungLead Time
Lieferzeit von Bestellung bis Wareneingang.
KPIThroughput
Durchsatz: bearbeitete Einheiten pro Zeit (z. B. Picks/Stunde).
KPITurnover Rate
Umschlagshäufigkeit: wie oft Bestand pro Zeitraum „dreht“.
AnalyseABC-Analyse
Klassifizierung nach Wert/Beitrag (A sehr wichtig, C weniger wichtig).
AnalyseXYZ-Analyse
Klassifizierung nach Nachfragekonstanz (X stabil, Z schwankend).
BestandConsignment Stock
Konsignationsbestand: Ware liegt bei Dir, gehört aber dem Lieferanten bis Entnahme.
BestandVMI (Vendor Managed Inventory)
Lieferant steuert Bestände/Nachschub beim Kunden.
Logistik3PL (Third Party Logistics)
Externer Logistikdienstleister (Lager+Versand) für Händler.
Logistik4PL (Fourth Party Logistics)
Orchestriert mehrere Dienstleister und steuert die gesamte Logistikkette.
LogistikFulfillment
Komplette Auftragsabwicklung: Lagerung, Picking, Packen, Versand, Retouren.
TransportLast Mile
Letzte Zustellstrecke zum Empfänger, oft teuerster Teil der Zustellung.
TransportLinehaul
Ferntransport zwischen Hubs/Verteilzentren.
TransportHub-and-Spoke
Netzwerk mit zentralem Hub und Zubringerstrecken (Spokes).
VersandDrop Shipping
Direktversand vom Lieferanten zum Endkunden ohne eigenes Lager.
TransportMilk Run
Sammelroute: ein Fahrzeug holt Ware bei mehreren Stationen ab.
RampenDock Scheduling
Terminplanung für Be- und Entladung an Rampen.
TransportETA (Estimated Time of Arrival)
Voraussichtliche Ankunftszeit.
TransportETD (Estimated Time of Departure)
Voraussichtliche Abfahrtszeit.
DokumentB/L (Bill of Lading)
Frachtbrief (insb. See), Dokument für Transport und Warenübergabe.
DokumentCMR
Frachtbrief für internationalen Straßengüterverkehr.
RegelIncoterms
Standardisierte Lieferbedingungen, regeln Risiken/Kosten/Übergaben.
IncotermEXW (Ex Works)
Ab Werk: Käufer organisiert Abholung/Transport/Risiko ab Werk.
IncotermFOB (Free on Board)
Frei an Bord: Risiko geht beim Verladen auf das Schiff über (klassisch Seefracht).
IncotermDAP (Delivered at Place)
Geliefert benannter Ort: Verkäufer liefert bis benannten Ort, Zoll je nach Ausgestaltung.
VersandTracking ID
Sendungsnummer zur Verfolgung eines Pakets.
RetourenReturns Management
Prozesse und Systeme für Retourenannahme, Prüfung, Wiedereinlagerung, Erstattung.
AutomationAS/RS (Automated Storage & Retrieval System)
Automatisches Ein-/Auslagersystem (z. B. Hochregalbediengeräte, Shuttle).
AutomationShuttle-System
Automatisches Regalsystem mit Shuttles für Behälter/Trays.
AutomationConveyor System
Fördertechnik (Bänder/Rollen) für Transport im Lager.
AutomationSorter
Sortiermaschine für Pakete/Behälter nach Ziel/Route.
RobotikAGV (Automated Guided Vehicle)
Fahrerloses Transportsystem mit definierter Führung/Spur.
RobotikAMR (Autonomous Mobile Robot)
Autonomer Roboter mit dynamischer Navigation (flexibler als AGV).
AutomationPalletizer
Maschine/Roboter zum Palettieren.
AutomationDepalletizer
Maschine/Roboter zum Entpalettieren.
BauHigh-Bay Warehouse
Hochregallager mit großen Lagerhöhen.
BauMezzanine
Zwischengeschoss zur Flächenerweiterung im Lager.
CommerceMultichannel
Verkauf über mehrere Kanäle (Shop, Marktplätze, etc.).
CommerceOmnichannel
Kanäle sind verzahnt (Bestand/Preis/Service übergreifend konsistent).
CommerceMarketplace
Online-Marktplatz (Amazon, Otto, Kaufland, etc.).
MarketplaceBuy Box
Bevorzugte Kaufbox auf Marktplätzen; beeinflusst Conversion stark.
KPIConversion Rate
Anteil der Besucher, die kaufen (Bestellungen/Besuche).
KPIAOV (Average Order Value)
Durchschnittlicher Bestellwert.
KPICAC (Customer Acquisition Cost)
Kosten, um einen Kunden zu gewinnen (Marketing/Vertrieb).
KPICLV (Customer Lifetime Value)
Erwarteter Deckungsbeitrag eines Kunden über die gesamte Beziehung.
AdsROAS (Return on Ad Spend)
Umsatz/Ertrag pro Werbe-Euro (je nach Definition).
MarketingSEO (Search Engine Optimization)
Optimierung für organische Sichtbarkeit in Suchmaschinen.
MarketingPPC (Pay Per Click)
Werbung, bei der pro Klick abgerechnet wird.
PricingDynamic Pricing
Automatische Preissteuerung je nach Nachfrage/Wettbewerb/Bestand.
PricingRepricing Tool
Software zur automatisierten Preisänderung (z. B. Buy-Box-Strategie).
AmazonFBA (Fulfillment by Amazon)
Amazon übernimmt Lagerung, Versand und oft Kundenservice für Deine Ware.
AmazonFBM (Fulfillment by Merchant)
Du versendest selbst oder über eigenen Dienstleister, nicht über Amazon-FBA.
BrandPrivate Label
Eigenmarke: Du verkaufst Produkte unter eigener Marke.
BrandWhite Label
Standardprodukt, das mit eigener Marke gelabelt wird, oft ohne große Änderungen.
KIAI (Artificial Intelligence)
Künstliche Intelligenz: Systeme, die Aufgaben lösen, die sonst menschliche Intelligenz brauchen.
KIML (Machine Learning)
Teilbereich der KI: Modelle lernen Muster aus Daten.
KILLM (Large Language Model)
Großes Sprachmodell für Textverständnis und Textgenerierung.
KIComputer Vision
KI, die Bilder/Videos analysiert (z. B. Qualitätsprüfung, Identifikation).
KIPredictive Analytics
Prognosen aus Daten (z. B. Nachfrage, Retouren, Ausfälle).
KIDemand Forecasting
Nachfrageprognose für Einkauf und Bestandsplanung.
KIAgentic Commerce
KI-Agenten übernehmen Aufgaben eigenständig (z. B. Recherche, Entscheidungen, Ausführung).
AutomationRPA (Robotic Process Automation)
Automatisierung wiederkehrender Büro-/Systemprozesse (Regeln statt „echter“ KI).
TechAPI (Application Programming Interface)
Schnittstelle, über die Systeme Daten austauschen und Funktionen aufrufen.
TechWebhook
Event-Push: System schickt Nachricht bei Ereignis (z. B. „Order created“).
DatenBI (Business Intelligence)
Analyse- und Reporting-Systeme für Kennzahlen und Entscheidungen.
DatenKPI (Key Performance Indicator)
Wichtige Leistungskennzahl (z. B. Pickrate, Retourenquote, OTIF).
DatenDashboard
Visualisierte Kennzahlenübersicht in Echtzeit oder periodisch.
DatenData Lake
Großer Datenspeicher für Rohdaten aus vielen Quellen.
DatenDigital Twin
Digitales Abbild von Lager/Prozessen zur Simulation und Optimierung.

Lagerorganisation und Prozesse

• Chaotische Lagerhaltung (Random Storage)

Kein fester Lagerplatz pro Artikel.
Das System entscheidet dynamisch über Einlagerung.

• Fixplatzlager

Feste Zuordnung von Artikeln zu Lagerplätzen.

• Slotting

Strategische Platzierung von Artikeln zur Wegoptimierung.

• Replenishment

Nachschub vom Reserve- in den Pickbereich.

• Pickface

Primärer Entnahmebereich für Schnelldreher.

• Cross-Docking

Direkte Weiterleitung vom Wareneingang zum Versand.

• FIFO (First In First Out)

Älteste Ware wird zuerst entnommen.

• LIFO (Last In First Out)

Neueste Ware wird zuerst entnommen.

• FEFO (First Expired First Out)

Ware mit dem frühesten Ablaufdatum wird zuerst entnommen.


Kommissionierung und Pickstrategien

• Kommissionierung

Zusammenstellung von Artikeln für Kundenaufträge.

• Batch Picking

Mehrere Aufträge werden in einem Lauf gepickt.

• Wave Picking

Freigabe von Aufträgen in zeitlichen Wellen.

• Cluster Picking

Mehrere Aufträge gleichzeitig, getrennt in Behältern.

• Zone Picking

Kommissionierung nach Lagerzonen organisiert.

• Pickroute-Optimierung

Optimierung der Laufwege zur Effizienzsteigerung.

• Pick-by-Light

Lichtsignal zeigt Entnahmeort und Menge.

• Pick-by-Voice

Sprachgeführte Kommissionierung per Headset.

• Goods-to-Person

Ware wird automatisiert zum Mitarbeiter gebracht.

• Person-to-Goods

Mitarbeiter bewegt sich zur Ware.


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